Schlagerfan Jennifer Pacha

Supertalent: Politesse Jennifer sang schon für Wolfgang Petry

17.11.2013 > 00:00

© RTL / Stefan Gregorowius

Ihr Auftritt sorgte für einen kurzen Zwist in der Jury: Nachdem Jennifer Pacha (32) auf der "Supertalent"-Bühne gestern Abend "Ich will immer wieder... dieses Fieber spür'n" von Helene Fischer zum Besten gegeben hatte, urteilte Bruce Darnell (56): "Du hast eine gute Stimme. Die Frage ist nur: Ist das ein Supertalent oder gehört das in die Masse rein?" Guido Maria Kretschmer (48) zeigte sich angetan, glaubte, seine Eltern würden Jennifers Aufritt lieben. Einzig Lena Gercke (25) hielt sich zurück. Schlager sei nicht so ganz "ihr Ding".

Chef-Juror Dieter Bohlen (59) aber zeigte sich begeistert: "Was Bruce gesagt hat, ist völliger Quatsch! Im Vergleich zu Helene hast du das genauso gut gesungen." Das Problem: "Helene gibt es schon. Deshalb musst du dir einen eigenen Weg überlegen", so der gut gemeinte Rat des Pop-Titanen.

Schließlich erinnert nicht nur Jennifers Gesang an die Schlager-Prinzessin sie sieht auch noch ein wenig aus wie Helene.

Für Jennifer ist der Auftritt beim "Supertalent" nicht die erste Berührung mit der Showbranche. Die gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte hat angeblich schon mal mit einer echten Schlagergröße zusammengearbeitet: 2008 schickte sie Gesangsaufnahmen an den Produzenten von Wolfgang Petry (62) der zeigte sich angetan, sicherte Jennifer bei der Albumproduktion Unterstützung zu. Der Haken an der Sache: "Leider ist halt 14 Tage vor Veröffentlichung ein Riesenmissgeschick passiert, denn ich hatte einen schweren Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen, ich musste operiert werden. Und diese ganze Veröffentlichung des Albums, das damals in Zusammenarbeit mit Wolfgang Petry produziert wurde, wurde eingestellt."

Warum die Veröffentlichung des angeblich fertigen Albums nicht einfach verschoben wurde, erklärt Jennifer nicht. Das Ende vom Lied: Jennifers Album verschwand im Orkus, ihren Job musste sie aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls an den Nageln hängen und schulte um auf Politesse, "Knöllchentante", wie sie selbst sagt.

Ein kleiner Trost: Für ihre Fischer-Darbietung schickte die Supertalent-Jury sie gestern in die nächste Runde. Vielleicht kann Jennifer ihren Traum von einer Schlagerkarriere jetzt weiterverfolgen.

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