RTL wehrt sich gegen Supertalent-Verbot

Supertalent-VERBOT: So wehrt sich RTL!

11.10.2013 > 00:00

© RTL

Der Wirbel um "Das Supertalent" geht weiter!

Der Rap-Band "Qult" war es gelungen, bei Gericht einen Verbot der Ausstrahlung zu erwirken. Die Begründung: Die Bedingungen ihres Auftritts seien nicht hinnehmbar und die Schmähkritik von Dieter Bohlen unter der Gürtellinie.

Kein Soundcheck, miese Tontechnik, Beleidigungen vom Poptitan - aus diesen Gründen wurde es RTL gerichtlich untersagt, den Auftritt von "Qult" zu senden.

Das will der Sender jedoch nicht auf sich sitzen lassen.

"Es geht natürlich nicht, dass jeder, der mit seinem Auftritt beim 'Supertalent' unzufrieden ist und eine Kritik bekommt, nachher Gründe sucht, um sich gegen eine Ausstrahlung zu wehren. Dafür gibt es Verträge und die Sendung und Dieters Sprüche sind bekannt", erklärte RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer gegenüber dem Branchendienst "DWDL".

Sie betont, dass eines der Bandmitglieder nach dem Auftritt in die Kamera gesagt haben soll: "Wir hatten einen geilen Auftritt."

RTL will nun Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen. In diesem Fall ist das letzte Wort also noch nicht gesprochen.

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