Sven Hannawald spricht über seine psychischen Krankheiten.

Sven Hannawald spricht offen über seinen Burn-Out

17.02.2015 > 00:00

© Getty Images

Sven Hannawald (40) hat über die schwerste Zeit seines Lebens gesprochen. Der ehemalige Skispringer hat sich mit Jenke von Wilmsdorff in "Das Jenke-Experiment" über sein Karriere-Ende unterhalten. Der Ex-Freund von Alena Gerber gab den Profisport auf, weil er einen Burn-Out hatte.

"Das hat sich angekündigt, zu der damaligen Zeit wusste ich das aber nicht, weil es sich wie eine lange Müdigkeit angefühlt hat", erklärte Sven Hannawald. Lange Zeit kämpfte er gegen die Anzeichen, ging zu vielen Ärzten.

Körperlich aber war er gesund, erst ein Arzt für Psychosomatik stellte die Diagnose. Darauf folgte ein achtwöchiger Klinik-Aufenthalt und das Ende seiner Karriere. Denn er hatte durch mit mehr Dämonen zu kämpfen als dem Burn-Out. Sven Hannawald war magersüchtig, eine Nebenerscheinung des Skispring-Sports. Er wog gerade mal 60 Kilo, bei einer Körpergröße von 1,85 m.

Durch die ständige psychische und körperliche Belastung entwickelte er außerdem eine Depression: "Ich war der Typ, der sich gern in der Gemeinschaft aufhält und wurde der, der sich zurückzieht, seine Ruhe will, längere Pausen macht. Es war so ausweglos, dass ich bei kleinsten Sachen angefangen habe zu weinen!"

Inzwischen geht es ihm wieder besser: "Ich befinde mich auf dem richtigen Weg", so Sven Hannawald. Er fährt Autorennen, versucht, seinen Ehrgeiz zu zügeln. Auch eine neue Freundin trägt zu seinem neuen Glück bei: Im Dezember machte er öffentlich, dass er mit der 25-jährigen Fußballerin Melissa Thiem zusammen ist.

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