Sylvie van der Vaart gibt Sabia nicht explizit die Schuld

Sylvie van der Vaart: Nimmt sie Sabia in Schutz?

02.09.2013 > 00:00

© Marc Piasecki/Film Magic

Nanu, nimmt sie ihre ehemalige beste Freundin plötzlich vor der Welt in Schutz?

Sylvie van der Vaart (35) stellte sich im Interview mit RTL den Fragen von Frauke Ludowig. Dabei fällt auf, dass Sylvie sich zwar erschöpft und verletzt gibt, jedoch nicht den mahnenden Zeigefinger gegen ihre ehemalige beste Freundin Sabia Boulahrouz (35) erhebt.

Überhaupt lenkt sie geschickt vom Thema Sabia ab. Sie erzählt von Eheproblemen, die die Beziehung von Sylvie und Rafael van der Vaart schon lange belasteten. Äußere Umstände, häufig wechselnde Wohnorte und überfüllte Terminkalender sollen die Ehe ins Wanken gebracht haben.

Von Affären oder Männerraub kein Wort. Ganz im Gegenteil, fast klingt es so, als würde Sylvie die Schuld bei sich suchen. So sagte sie: "Wir haben alles gemacht, wir haben versucht, wir haben gekämpft und ich denke, dass jeder verstehen kann, wenn so etwas zerbricht, dass man unendlich traurig ist und dass es dann schlimm ist, wenn es in so ein Chaos ausartet."

Eigentlich wäre nach den letzten Enthüllungen von Sabia ein harter Gegenschlag von Sylvie van der Vaart zu erwarten gewesen. Dass sie so entspannt und souverän im Interview blieb, wirkt schon fast abgekartet. Die Moderatorin könnte mit Anwälten im Gespräch stehen, die ihr von einer Verbalkeule abgeraten haben. Oder sie versucht, ihr Gesicht zu wahren um nach den negativen Schlagzeilen wieder Sympathiepunkte zu sammeln.

Es wird sich zeigen, ob die Taktik der "Let's Dance"-Jurorin aufgeht, das letzte Wort ist in der Van der Vaart-Affäre mit Sicherheit noch nicht gefallen.

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