Mit diesem Foto fing alles an: Taryn Brumfitt und ihr Body Image Movement bekamen Aufmerksamkeit.

Taryn Brumfitt: Jede Frau ist schön!

16.05.2014 > 00:00

© Taryn Brumfitt / Body Image Movement

Jeder Mensch ist schön, egal, wie er aussieht! Das ist die Message von Taryn Brumfitt, die selbst immer unzufrieden war mit ihrem Körper. Nun kämpft sie dafür, dass Frauen jeden Alters und jeder Körperform sich selbst lieben.

Dazu möchte sie einen Film mit dem Titel "Embrace" drehen, für den sie gerade via Crowdfunding Geld sammelt. Dazu hat sie einen kurzen Clip gedreht, in dem sie die Zuschauer auffordert, sie zu unterstützen und ihre eigene Geschichte erzählt, die derzeit Millionen Menschen bewegt.

Taryn Brumfitt, die Begründerin des "Body Image Movement", war als Jugendliche dünn und nur Haut und Knochen. Sie fühlte sich nicht wohl und beschloss, zuzunehmen. Sie meldete sich bei einem Bodybuilding-Wettbewerb an und fing an, zu trainieren. Das Resultat: Ein objektiv schöner, definierter Körper.

Doch das Problem löste sich dadurch nicht: " Ich hatte wirklich den perfekten Körper, oder zumindest war ich nahe genug dran, aber nichts änderte sich! Nichts änderte sich daran, wie ich mich damit fühlte!" Denn sie fand sich immer noch nicht schön. Taryn Brumfitt begann zu realisieren, dass nicht ihr Aussehen das Problem war, sondern die Schönheitsideale, die die Werbung vermittelt und die unerreichbar sind: "Ich fand mich ekelerregend, hässlich, verformt."

Nach der Geburt ihrer Kinder blieb sie einfach so, wie sie war. Sie begann, sich damit abzufinden, dass ihre Brüste hingen und ihr Bauch schlaff war mehr noch, sie fing an, sich zu lieben und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Sie fragte 100 Frauen, wie sie ihren Körper mit einem Wort beschreiben würden und so gut wie alle Antworten waren negativ, von "wabbelig" bis hin zu "unvolkommen". Das möchte Taryn Brumfitt mit "Embrace" ändern: "Wir müssen beginnen, unseren Körper zu lieben. Aufhören, uns vorgegebenen Zwängen zu unterwerfen. Aufhören, uns selbst klein und schlecht zu reden, weil wir nicht wie jene zehn Supermodels aussehen, die uns als Idealbild vorgesetzt werden."

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