Götz George verkörpert den Schimanski. Der Drehstart der neuen Episode wurde nach dem Todes-Drama verschoben.

"Tatort"-Kameramann mit 45 Jahren gestorben

21.05.2013 > 00:00

© Imago / APress

Der Tatort-Kameramann Peter Przybylski ist gestern unerwartet im Alter von 45 Jahren in Berlin gestorben, einen Tag vor die Dreharbeiten einer neuen Folge von "Schimanski" mit Götz George beginnen sollten.

Schimanski ist die Hauptfigur der "Tatort"-Reihe, die in Deutschland längst Kultstatus erreicht hat. Der fiktive Kommissar, verkörpert von Götz George, hat seit 1997 auch eine "eigene" Krimi-Serie. Die letzte Folge wurde am 30. Jänner 2011 unter dem Titel "Schuld und Sühne" ausgestrahlt.

Morgen Mittwoch sollten die Dreharbeiten zu einer neuen Episode starten, die Kameramann Peter Przybylski aufzeichnen sollte. Das war der ausdrückliche Wunsch von Regisseur Kaspar Heidelbach gewesen, der seit 1992 beim "Tatort" mitwirkte. Peter Przybylski war ein hervorragender Kameramann, der 2009 sogar mit dem Deutschen Fernsehkrimi-Preis ausgezeichnet wurde.

Warum und wie Peter Przybylski gestorben ist, ist nicht bekannt. Lediglich, dass sein Tod sehr unerwartet für alle im Umfeld von Peter Przybylski unerwartet war, kam an die Öffentlichkeit.

Der Start der Dreharbeiten wurde inzwischen um eine Woche verschoben, neuer Termin ist der 27. Mai. Der Kameramann wird Daniel Koppelkamm sein.

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