Testamentsvollstrecker: Michael Jacksons Mutter wollte Testament umschreiben

Testamentsvollstrecker: Michael Jacksons Mutter wollte Testament umschreiben

29.07.2009 > 00:00

Michael Jacksons Nachlassverwalter werfen den Anwälten seiner Mutter Katherine vor, sie hätten versucht das Testament des Pop-Supertsars gegen seinen Willen umzuschreiben. Der Anwalt John Branco und der Geschäftsmann John McClain waren in einem 2002 gemachten Testament von Jackson mit der Verwaltung seines Nachlasses beauftragt worden. Nun behaupten sie, Katherine Jackson setze alle Hebel in Bewegung, um selbst in alle Belange involviert zu werden. Laut ihrem Anwalt Londell McMillan will die 79-Jährige das Testament gar nicht anfechten, aber Zugang zu diversen Unterlagen bekommen, um sicher zu gehen, dass die Familie bei eventuellen Einnahmen nicht übergangen wird. Aktueller Streitpunkt: Katherine Jackson will den Vertrag sehen, den ihr Sohn für seine Londoner Comeback-Konzerte mit der Anschütz Entertainment Group (AEG) unterschrieben hat. Die Testamentsvollstrecker verlangen im Gegenzug Stillschweigen über die Details gegenüber den Medien. Branco und McClain sind sich sicher, dass es nur ein weiterer Versuch von McMillan sei, Katherine Jackson die Kontrolle über das Erbe des vor einem Monat verstorbenen King Of Pop zu verschaffen. Ein Sprecher der beiden: "Katherine Jacksons Anwälte wollen Michaels Testament umschreiben, um Mrs. Jackson als Testamentsvollstreckerin einsetzen zu lassen." Dabei musste Jackson jedoch eine erste Schlappe einstecken: Ein Gericht in Los Angeles verweigerte ihr gestern Einsicht in Verträge zwischen Michael, seinen Anwälten, Plattenfirmen und Konzertveranstaltern. © WENN

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