Das konnte doch auch nicht gut gehen...

Thomas Gottschalk rechnet in Autobiografie "Herbstblond" mit Dieter Bohlen ab

22.04.2015 > 00:00

© Getty Images

Dass Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen in der einen Staffel von "Das Supertalent" nicht unbedingt zu besten Freunden geworden sind, konnte man sich eigentlich denken.

Dennoch überrascht Mr. "Wetten, dass..?" mit der offenen Konfrontation in seiner Autobiografie "Herbstblond".

Heute gibt Gottschalk zu, dass "Das Supertalent" eine Art Notlösung und Rettungsring für ihn war: "Ich musste feststellen, dass ich nirgendwo gebraucht wurde für mich eine neue Erfahrung und keine, die mich besonders begeisterte."

Später sollte er feststellen, dass die Show und auch der Senderwechsel nicht das Problem an der Sache waren.

"Mit starrem Blick auf die eigene Person unterwirft er alles dem Ziel, selber gut auszusehen", sagt Gottschalk über Vollzeit-Juror Dieter Bohlen.

"Dieter fehlt jedes Gefühl für Teamwork. Mit einer Scheuklappenmentalität, die ich bisher so nicht kennengelernt hatte, zog er seine Ein-Mann-Show durch, und ich hatte weder Lust noch die Eier, auf Konfrontationskurs zu gehen", schreibt er weiter ganz offen.

"Das Supertalent" war für ihn offenbar ein großer Fehler. "Ich saß erkennbar im falschen Film", erklärt die Moderationslegende, die sich selbst als Fehlbesetzung in der Bohlen-Jury ansieht.

Aus diesem Ausflug in die egozentrische Welt des Pop-Titans fast er letztendlich folgendes Fazit: "Die Quote des 'Supertalents' hat unter mir weniger gelitten als ich an der Sendung."

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