Tierquälerei in Hollywood: So geht's am Set zu!

Tierquälerei in Hollywood: So geht's am Set zu!

27.11.2013 > 00:00

© Facebook/Zookeeper

Eigentlich bekommen wir meist erst kurz nach Weihnachten die schockierenden News über ausgesetzte Haustiere zu lesen: Hunde und Katzen, die als Geschenk gedacht waren - und dann doch plötzlich zur Belastung im Alltag werden und letztendlich am Straßenrand verenden. Doch in diesem Jahr schockt uns eine weitere Nachricht.

Besonders in den letzten Jahren soll die Tierquälerei am Filmset zugenommen haben. Der "Hollywood Reporter" deckt auf.

So sollen bei den Dreharbeiten zu "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" sage und schreibe 27 Tiere ums Leben gekommen sein. Dazu zählen Schafe, Hühner und Ziegen. Wurmbefall, falsche Ernährung und sogar Wassermangel werden als Grund genannt. Wir sind fassungslos.

Auch im Film des Jahres "Life of PI" musste beinahe ein Tiger dran glauben - er wäre fast ertrunken. Und dieser Vorfall sollte sogar vertuscht werden - von einem Verein, der versichern soll, dass keine Tiere zu Schaden kommen - der AHA (American Humane Association).

Bei "Life of PI" verlief es noch glimpflich. Bei "Zum Ausziehen verführt" dagegen kam es zum Tod eines Streifenhörnchens. Das wurde am Set mal eben zertreten. Wir können es nicht nachvollziehen - sobald ein Tier am Set ist, müssen gewisse Vorkehrungen getroffen werden.

Beim Dreh zu "Der Zoowärter" starb eine Giraffe, weil sie versehentlich Folie gefressen hat.

Vielleicht sollten sich die Macher im Klaren sein, dass ein Tier auch ein Lebewesen ist und genauso gut am Set behandelt werden sollte, wie ein menschlicher Darsteller. Und eben auch genauso viel Aufmerksamkeit braucht...

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