"Keinohrhase und Zweiohrküken" von Til Schweiger floppte an der Kinokasse.

Til Schweiger: Keinohrhase und ZWEI ZUSCHAUER?!

30.09.2013 > 00:00

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Wer nicht gerne in einem übervollen Kino sitzt, sollte sich eine Karte für "Keinohrhase und Zweiohrkücken" kaufen, denn am ersten Wochenende herrschte bei den Vorstellungen von Til Schweigers neuem Film gähnende Leere.

Dabei hatte "Keinohrhase und Zweiohrküken" so gute Voraussetzungen. Denn schon der erste Film "Zweiohrküken" wurde von den Zuschauern geliebt. Darin zeigte Til Schweiger als Schauspieler seine softe Seite, verliebt sich in eine KiTa-Erzieherin und bastelt mit einer Kindergruppe den Keinohrhasen. Den gab es dann auch als Stofftier zu kaufen.

Weil "Keinohrhase" super war, wurde eine Fortsetzung gedreht. "Zweiohrküken" zeigte, wie es in der Beziehung der "Keinohrhase"-Protagonisten weiterging. Und Til Schweiger verliebte sich in die beiden nicht perfekten Kuscheltiere, die so anders aussehen, als die anderen Vertreter ihrer Rasse.

Darum beschloss Til Schweiger, den beiden einen eigenen Kinofilm zu widmen. Er schrieb das Buch, produzierte und führte Regie bei dem Cartoon. Dem Hasen ohne Ohren lieh Til Schweiger seine Stimme, das Küken mit zwei Ohren bekam die Stimme seiner Tochter Emma.

Ein niedlicher Familienfilm, könnte man meinen. Die Kinobesucher aber wollten das nicht sehen, wie meedia.de berichtet.

Der Animations-Film von Til Schweiger floppte gewaltig. Nur 42.000 Leute sahen sich "Keinohrhase und Zweiohrküken" von Donnerstag bis Sonntag an - bundesweit! Das sind 579 Kinos, in denen der Film lief. Auf ein Kino kommen demnach 70 Besucher. Rechnet man mit zwei Vorstellungen pro Kino pro Tag, was wahrscheinlich nicht ausreicht, so waren die Kinosäle ziemlich leer. Dann saßen in einem Saal durchschnittlich nur zehn Leute.

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