Selten dämlich: Tom Hopper und seine Kollegen schickten das Video an Bekannte

Tom Hopper, Adam Smith und James Pearson: Britische Fußball-Profis im Sexskandal

01.06.2015 > 00:00

© Imago

Dass Profifußballer nicht immer die vorbildlichen netten Jungs sind, als die sie verkauft werden, ist eigentlich klar. Dennoch tragen Managements und Anwälte stets Sorge dafür, dass nach außen hin alles so aussieht.

Dieses Image, an dem auch im deutschen Fußball so bemüht gearbeitet wird, wurde nun von zwei britischen Profifußballern und einem Trainer-Sohn gehörig ins Wanken gebracht.

Gerade so konnte der Verein Leicester City den Abstieg in die zweite Liga verhindern. Das musste gefeiert werden. Und das taten sie dann auch in Thailand.

Die Spieler Tom Hopper und Adam Smith ließen es gemeinsam mit Trainer-Sohn James Pearson ganz besonders krachen.

Sie hielten in einem Hotelzimmer eine wahre Sexorgie mit einem thailändischen Mädchen ab. Sie beleidigten das Mädchen als "Schlitzauge" und nannten sie "scheißhäßlich". Offenbar verstand das Mädchen sie nicht oder sie sagte nichts dagegen, weil sie für den erniedrigenden Akt bezahlt wurde.

Woher man das weiß? Die drei Sex-Kicker filmten sich dabei und waren dumm genug, das Video auch noch an Bekannte zu verschicken. So gelangte der widerliche Clip an die Öffentlichkeit und ganz schnell auch in die Hände der Verantwortlichen von Leicester City. Die Drei wurden vorzeitig nach Hause geschickt und die Empörung ist groß.

"Die Führung von Leicester City ist tief besorgt über den Vorfall, in den drei unserer Spieler verwickelt sind. Wir erwarten, dass sich alle Spieler in jeder Hinsicht als Botschafter unseres Vereins präsentieren", heißt es in einem offiziellen Statement.

Besonders unangenehm für die Amateurporno-"Stars": Der Besitzer des Vereins Vichai Srivaddhanaprabha ist ein Thailänder, der die Mannschaft unter anderem in sein Heimatland schickte um sie dort etwas bekannter zu machen.

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