Marlene Lufen spricht über die versuchte Vergewaltigung

Trauriges Geständnis: Moderatorin Marlene Lufen spricht über versuchte Vergewaltigung

23.08.2016 > 19:36

© Facebook/ Marlene Lufen

Der Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink geht gerade wohl an niemandem vorbei. Das Model erhält von vielen Frauen aber auch Stars viel Solidarität zugesprochen. Nun äußert sich ein bekanntes Gesicht mit ihrer eigenen, traurigen Geschichte zu Wort. 

 

Sat.1-Frühstücksfernsehen Moderatorin Marlene Lufen schreibt einen bewegenden Text über ihre Vergangenheit. Denn sie ist selbst knapp einer Vergewaltigung entgangen. 

"Als Journalistin muss ich das Gerichtsurteil gegen Gina-Lisa Lohfink neutral betrachten, ich schreibe hier also als Privatperson. Millionen Frauen werden dieses Urteil als Warnung verstehen: Wenn Dir so etwas passiert, geh nicht zur Polizei! Als ich 19 war, hat ein Mann versucht mich zu vergewaltigen. Er war Fotograf, ich war allein mit ihm im Studio, er hat sich auf mich gestürzt, sich auf meine Schultern gestemmt und auf eine Liege gepresst. Meine Gegenwehr hat ihn angespornt. Alles wie im Film, unwirklich, brutal. Nur weil ich mental und vor allem körperlich stark genug war, konnte ich mich befreien und aus dem Haus fliehen", schreibt sie traurig. Und sie macht sich bis heute Vorwürfe. 

"Bin ich danach zur Polizei gegangen? Nein. Bin ich zum Arzt gegangen, um meine Blessuren zu dokumentieren? Nein. Habe ich ihn angezeigt? Nein. Ich habe meine Eltern und meinen Freund angefleht, nichts zu unternehmen. Ich wollte einfach nur vergessen. Seit 20 Jahren mache ich mir Vorwürfe, dass ich ihn damit habe durchkommen lassen..." Ein trauriges Geständnis, dass am Ende aber sehr viel Mut beweist.

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