Sie hat sichtbar Spaß, aber die Konzerte verlangen scheinbar viel von ihr ab

Trauriges Roxette-Comeback: Was ist mit Marie Fredriksson los?

26.06.2015 > 00:00

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Die Freude war groß, als die Comeback-Tour von Roxette angekündigt wurde. Doch so ausgelassen die Stimmung beim Konzert in Hamburg auch war, so groß war auch die Sorge um Marie Fredriksson.

2002 wurde bekannt, dass sie einen Gehirntumor hat. Sie kämpfte gegen den Krebs an und gewann. Sie zog sich lange zurück um sich davon zu erholen. Doch auch 13 Jahre später scheint sie noch nicht wieder topfit zu sein.

Das Konzert in Hamburg spielte sie im Sitzen. Den Weg auf die Bühne und wieder runter wurde sie begleitet und gestützt. auch stimmlich wirkte sie geschwächt und musste sich von Zeit zu Zeit auf die Unterstützung der Backgroundsänger verlassen.

"Obwohl der chirurgische Eingriff und die Krebstherapie schon so lange her sind, gibt es heute immer noch Schübe von Nebenwirkungen. Marie muss jede Menge Workouts machen, um ihre Muskeln zu stärken. Weil sie Angst hat zu fallen, hat sie entschieden, diesmal die Konzerte im Sitzen zu geben. So kann sie sich voll auf ihren Gesang konzentrieren, und der ist immer noch top", erklärt Per Gessle von Roxette gegenüber der Mopo.

In den nächsten Tagen und Wochen wird sich zeigen, wie gut Marie Fredriksson die Show im weiteren Verlauf durchhält. Bei dem Feedback des Publikums wird aber klar, warum sie sich trotz ihrer Verfassung wieder auf die Bühne kämpft.

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