Götz George ist sauer!

Trotz großem "George" Abend: Götz George schimpft über die ARD!

10.07.2013 > 00:00

© Getty Images

Götz George ist mächtig verärgert! Es sollte die Rolle seines Lebens sein und nun wird gerade diese zum Aufreger seines Lebens!

Er selbst spielt seinen verstorbenen Vater Heinrich George in dem Dokudrama "George", das alles klingt nach einer großen, aber auch wunderschönen Schauspielrolle. Das stimmt soweit auch, wären da nicht so einige Meinungsverschiedenheiten mit dem TV-Sender ARD!

Götz George findet den Sendetag nicht gut, ihm gefällt die Ausstrahlungszeit nicht und überhaupt wurde der Film entgegen die, mit dem Schauspieler getroffenen Vereinbarungen, um ganze sieben Minuten gekürzt. Götz George sagt dazu: "Wir haben uns auf 120 Minuten geeinigt. Nun sind doch noch einmal sieben wichtige Minuten weggefallen - und da kämpfe ich natürlich um jede einzelne Sekunde. Das macht mir klar, dass ich der Bürokratie immer noch sehr unterworfen bin. Letztlich ist es immer die gleiche Geschichte: Man wird mit dem Rolls-Royce abgeholt und mit einer Taxe nach Hause geschickt."

Die ARD hat es aber scheinbar gut gemeint und möchte den Film am 24. Juli um 21.45 Uhr ausstrahlen, das ist ein Tag vor Götz Georges 75. Geburtstag! Zu Ehren von Götz George sollte ein ganzer Themen-Abend unter dem Namen "George" stattfinden. Um 20.15 Uhr soll der Abend mit Götz George in der Rolle der Kultfigur "Schimanski" starten, danach soll das Dokudrama "George" ausgestrahlt werden.

Das passt Götz George aber auch nicht! Dieser wollte, dass der Film erst im Herbst gezeigt wird. Im Herbst, am 9. Oktober, wäre sein Vater nämlich 120 Jahre alt geworden. Götz erklärt das folgendermaßen: "Ich habe mich eingesetzt für Sendeplätze und Geld, aber irgendwann gibt man auch auf. Die Bürokraten bestimmen die Sendeplätze. Im Sommer wird es kein Mensch sehen wollen, wenn alle im Urlaub sind".

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