Unter den Toten war auch Camille Muffat.

TV-SCHOCK: Zehn Tote bei Reality-Show "Dropped"!

10.03.2015 > 00:00

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Beim Dreh für die französische Reality-Show "Dropped" ("Ausgesetzt") kamen zehn Menschen ums Leben. Das Format ist eine Art Dschungelcamp, acht der Toten sind Prominente.

Seit Februar waren rund 80 Personen in Argentinien, um die Show zu drehen. Schon im September sei das Team in der Region gewesen. Bei "Dropped" werden bekannte Sportler in der Wildnis ausgesetzt, von dort aus müssen sie sich ohne Essen oder Karte alleine durchschlagen. Lediglich Wasser und ein GPS-Sender zur Sicherheit haben sie dabei. Die Dreharbeiten waren in den letzten Zügen und sollten bald abgeschlossen sein, als sich das Unglück ereignete.

Wie die argentinischen Behörden mitteilten, kam es in der Provinz La Rioja, in der Nähe der Stadt Villa Castelli, zu einem Zusammenstoß zweier Hubschrauber, die daraufhin abstürzten. Das Wetter sei gut gewesen, die Ursache ist noch unklar. In den Helikoptern saßen jeweils vier "Dropped"-Teilnehmer und ein Pilot, alle zehn Menschen starben.

Unter den Toten sind unter anderem die Seglerin Florence Arthaud, Schwimmerin Camille Muffat und der Boxer Alexis Vastine. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Sylvain Wiltord war nur kurz zuvor aus der Sendung ausgeschieden und zeigte sich geschockt: "Ich trauere um meine Freunde, ich bin erschüttert, ich bin entsetzt, ich finde keine Worte", twitterte er.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Produktionsgesellschaft ALP derartige Schlagzeilen macht. 2013 wurden die Arbeiten einer anderen Show abgebrochen, nachdem ein Teilnehmer gestorben war. In der Folge beging der Arzt der Sendung Selbstmord.

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