Hauptsache Brüste! So sollen seine Restaurants laufen

Undercover Boss: Doug Guller feuert Kellnerin, weil sie keinen Bikini tragen wollte

05.01.2015 > 00:00

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Mit nur einer Episode "Undercover Boss" machte sich Doug Guller bei den amerikanischen Frauen wohl zum unbeliebtesten Chef ganz Amerikas.

Er ist der Chef der Restaurant-Kette "Bikinis Sports Bar & Grill" und ging für die Show verkleidet direkt in seine Firma, um dort zu sehen, wie es in dem Betrieb selbst läuft.

Seine Restaurants, die er schon provokant "Breastaurants" nennt, funktionieren ähnlich, wie die aus Filmen eher bekannt Kette "Hooters". Leicht bekleidete, großbusige Kellnerinnen servieren Bier und Fastfood, nebenbei läuft Sport in den Fernsehern - eine absolute Macho-Fantasie.

Damit auch alles weiter schön sexistisch läuft, geht Doug Guller direkt in den Betrieb und schaut, ob auch alles nach seiner Zufriedenheit läuft.

In seiner Undercover-Zeit trug eine Kellnerin ein T-Shirt. Für Guller ein Kündigungsgrund. Immerhin sei der Bikini die Arbeitsuniform. Sich rechtfertigte sich, dass sie lediglich vor den Kameras, von denen sie glaubte, sie seien für irgendein Firmenprojekt, ihren Bikini nicht tragen wollte, es sonst aber täte. Vergebens, ihren Job war sie los. Vielleicht nicht das Schlimmste, was ihr widerfahren konnte.

Doug Guller geht aber noch weiter. Er bietet seiner Vorzeigekellnerin Grace an, ihr eine Brustvergrößerung zu finanzieren. Einzige Bedingung sei, dass sie mindestens sechs weitere Monate in dem Laden arbeite.

Die Reaktionen bei Twitter überschlugen sich. "Karma wird dich richten", prophezeite eine Frau. "Undercover Boss macht mich noch immer wütend!", wird geschrieben. Doug Guller wird wahlweise als "ekelhafter Perverser" und als "widerliches Machoschwein" beschimpft.

Er selbst hat sich zu dem vernichtenden Shitstorm, der auch den Sender CBS ins Visier nimmt, noch nicht geäußert.

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