Unser Kino-Tipp: "Huhn mit Pflaumen" ab 05.01.2012 im Kino

Unser Kino-Tipp zum 05.01.2012: "Huhn mit Pflaumen"

04.01.2012 > 00:00

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Darum geht es im Kino-Tipp "Huhn mit Pflaumen": Für Nasser-Ali Khan (Mathieu Amalric) läuft es gar nicht gut. Seine Frau zerschmettert während eines Streits seine geliebte Geige.

Er ist am Boden zerstört, weil dieses, für ihn so besondere Instrument von seinem alten Geigenmeister stammt.

Selbst eine Stradivari, die angeblich Mozart persönlich gehört haben soll, kann ihn nicht davon abhalten.

Den Tod vor Augen kann er nur an eines denken: An seine unerfüllte Liebe zu Irâne (Golshifteh Farahani).

Damals wollte Irânes Vater (Serge Avédikian) nicht, dass sie Nasser-Ali heiratet. Er hatte für sie einen Offizier ausgesucht.

Nur seiner Mutter (Isabella Rossellini) zu Liebe geht er mit der Lehrerin Faringuisse (Maria de Medeiros) den Bund fürs Leben ein. Dabei dachte er doch immer nur an Irâne...

Über den Film: Mit "Huhn und Pflaumen" ist ein melodramatischer Realfilm mit Animationssequenzen. Der Film erzählt die Lebens- und Leidensgeschichte des Großonkels von Regisseurin Satrapis.

Unser Fazit: "Huhn mit Pflaumen" mutet auf den ersten Blick etwas seltsam an. Und der Film ist tatsächlich etwas süßlich und überladen. Doch brillant inszeniert. Die politische Würze, die der Film vermitteln will, geht oft unter. Komikhafte Rückblenden nehmen den Hauptdarstellern ihren Tiefgang. Wer sich trotzdem das Spiel erstklassiger, teils unbekannter, Schauspieler anschauen möchte, sollte hier ins Kino gehen.

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