Unser Kino-Tipp: "In guten Händen" ab dem 22.12.2011 im Kino

Unser Kino-Tipp zum 22.12.2011: "In guten Händen"

21.12.2011 > 00:00

© Senator

Darum geht es in "In guten Händen": Um 1880 waren die Menschen prüde, aber erfinderisch: In London ist der junge Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) auf der Suche nach einem Job und lernt dabei Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce) kennen. Als Hysterie- und vermeintlicher Frauen-Experte hat er es mit einer stetig steigenden Zahl von Patientinnen zu tun. Zur Heilung legen Dr. Dalrymple und sein junger Kollege an ziemlich intimen Stellen Hand an und haben damit durchschlagenden Erfolg.
Als er in beiden Händen an Krämpfen leidet, findet Mortimers medizinische Laufbahn ein im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigendes Ende. Um eine schnelle Lösung zu finden, tut er sich mit seinem alten Freund und Elektrizitäts-Fan Edmund St. John-Smythe (Rupert Everett) zusammen.
Eher zufällig erfindet Mortimer den Vibrator. Somit erweist er nicht nur seinen hysterischen Patientinnen, sondern auch der sexuellen Befreiung der Frau im Allgemeinen einen großen Dienst. Und es dauert nicht lange, bis auch zwischen ihm und Emilys fortschrittlicher Schwester Charlotte (Maggie Gyllenhaal) die Funken sprühen.

Zum Film: Unser Kino-Tipp "In guten Händen" erzählt auf charmante Weise von der Erfindung des Vibrators. Die romantische Komödie beruht auf wahren Begebenheiten. "In guten Händen" mag in einer Vergangenheit angesiedelt sein, die von viktorianischen Moralvorstellungen, missverstandenen Frauen und schockierenden medizinischen Behandlungsmethoden geprägt ist. Doch der Film stellt Fragen, die auch heute noch relevant sind: Nach sexuellen Einstellungen, über das Verhältnis von Männern und Frauen und wie man ein wirklich erfülltes Leben führt.

Unser Fazit: "In guten Händen" ist witzig und charmant. Haben Sie Lust, mal wieder mit ein paar Freundinnen ins Kino zu gehen und sich köstlich zu amüsieren? Dieser Film ist perfekt dazu!

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