The Voice: Müssen die Kandidaten Knebelverträge unterschreiben?

The Voice: Müssen die Kandidaten Knebelverträge unterschreiben?

26.11.2013 > 00:00

© ProSieben

Casting-Shows haben in Deutschland nicht unbedingt den besten Ruf. Gerade wenn es um die Verträge geht, die mit den Kandidaten geschlossen werden.

Immer wieder hört man abenteuerliche Geschichten von miesen Gagen und wahren Knebelverträgen, die von Kandidaten unterschrieben werden müssen, wenn sie überhaupt an der Show teilnehmen wollen.

Doch bei "The Voice" ist alles anders. Die Sat.1-Talentshow geht absolut fair mit ihren Kandidaten um, wie "Bild" jetzt erfahren haben will. Auch wenn die Kandidaten nicht über Nacht reich werden, verdienen sie doch faire Gagen und müssen sich nicht über Jahre an den Sender oder ein vorgegebenes Management binden.

So soll es beispielsweise für eine Live-Show 300 Euro geben. Für Probentage vor Konzerte sollen dann ebenfalls 300 Euro gezahlt werden und für Auftritte immerhin 550 Euro.

Auch die CD-Produktionen sind angeblich klar geregelt, für die erste Single soll die Plattenfirma 2000 Euro zahlen, für das Album des Siegers 25 000 Euro. An den Plattenverkäufen wird der Künstler selbstverständlich beteiligt.

Von Knebelverträgen also keine Spur. An den letzten zwölf Kandidaten kann sich das Management durchaus Rechte sichern, aber auch nur bis zu vier Monaten. "The Voice" puntet also nicht nur durch wirklich begabte Sänger und eine sympathische Jury, sondern auch durch absolute Fairness.

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