Großes Kino im deutschen TV

"Vorstadtweiber": Österreicher "Desperate Houswives" holt Megaquote

06.05.2015 > 00:00

© ARD/ORF/MR Film/Petro Domenigg

Kann das gut gehen? Wollen wir überhaupt so etwas wie "Desperate Housewives" in den Vororten von Wien?

Die ganze Skepsis gegenüber der Österreicher Variante "Vorstadtweiber" war anscheinend unbegründet, denn die beiden Auftaktfolgen schnappten sich gnadenlos den Tagessieg.

5,05 Millionen Zuschauer wollten die giftigen Luxusdamen um 20:15 in der ARD sehen. Der Marktanteil lag bei 17 Prozent.

Offenbar überzeugte schon die erste Folge, denn die Zuschauer blieben dran und die zweite Episode direkt danach konnte noch einmal auf 5,06 Millionen erhöhen.

Keine Wunder, dass bei einem Mordfall und so viel Sex die Zuschauer dranbleiben. Caro schläft mit einem Bekannten ihres Mannes. Waltraud ist nicht nur kaufsüchtig, sondern kann die Finger auch nicht von Marias Sohn lassen. Maria selbst hingegen versucht sexuell gegen den Job und die Pornovorliebe ihres Mannes anzukommen. Und Sabine startet nach ihrer Scheidung wieder neu.

Auch wenn das alles sehr nach "Desperate Housewives" klingt, fallen die Kritiken sehr gut aus und bescheinigen den "Vostadtweibern", dass sie nicht bloß eine blasse Kopie sind.

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