Die "We love"-Partytruppe in Lloret de Mar.

"We love"-Partyprolls in Ischgl unerwünscht!

11.12.2012 > 00:00

© Pro7

Das "We love"-Format von ProSieben dreht sich ums Feiern, Feiern und ja, richtig, ums Feiern.

Das funktionierte in Lloret de Mar, wo in der ersten Staffel gefeiert wurde, bereits bestens. Doch auf der Suche nach einem geeigneten Drehort für die zweite Staffel treten nun unerwartete Probleme auf.

Eigentlich wollte die Produktionsfirma Eyeworks im noblen Skiort Ischgl drehen. Doch laut dem Internetportal "W&V" soll der dortige Tourismusverband der Produktionsfirma einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

"Nachdem es im Zusammenhang mit der ersten Staffel von "We love" so viel negative PR gab, haben wir die Anfrage abgelehnt", wird der Tourismusverband laut "W&V" zitiert.

Demnach sei das Partyformat nicht der Stil des Skiortes und man habe kein Interesse daran, sich mit dem, was in der Sendung zu sehen seien würde, zu identifizieren.

Bei "We love Lloret" waren im Sommer acht junge Deutsche aus dem Ruhrpott mit der Kamera begleitet worden, die in einer traumhaften Luxusvilla mit Pool, Cocktailbar und Meerblick zwei Wochen lang die Costa Brava unsicher machten. Auschweifender Alkoholkonsum und Flirts mit sexy Mädels gehörten zum Standardprogramm.

Nicht nur die Jugendschützer, sondern auch die Stadtverwaltung von Lloret de Mar hatten sich wegen der Partyexzesse und des verfälschten Bildes der Stadt beschwert. Jordi Orobit, stellvertretender Bürgermeister von Lloret, hatte der Zeitung "El Periódico de Catalunya" gesagt, die deutsche Serie beschädige das Ansehen der Stadt.

ProSieben hingegen konterte: "'We Love Lloret' war eine liebevolle Partydoku, kein Städteporträt."

Pech für Ischgl, Glück für Sölden. Oder andersrum? Auf jeden Fall ist Sölden momentan die Kulisse für neue Folgen der feierwütigen Partytruppe. Die Folgen sollen ab Februar bei ProSieben zu sehen sein.

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