Tiefenentspannt zockt er sich zum Halb-Millionär

Wer wird Millionär?: Google Sprecher Klaas Flechsig gewinnt 500.000 Euro

20.05.2014 > 00:00

© RTL

"Ich werde sehr gerne Klugscheißer genannt."

Google weiß alles, sagt man. Aber wie sieht es aus, wenn Google selbst bei Günther Jauch auf dem Wer wird Millionär Stuhl sitzt?

Mit Klaas Flechsig saß immerhin schonmal der deutsche Pressesprecher von Google auf dem Prüfstand und konnte zeigen, dass auch die Mitarbeiter der mächtigen Suchmaschine eine ganze Menge wissen. Er gewann 500.000 Euro.

Dabei kam Jauch scheinbar mehr ins Schwitzen, als der Kandidat, der obendrein noch den Ruf seines angeblich allwissenden Arbeitgebers verteidigen muss. Immer wieder ging Flechsig aufs Ganze und zerrte damit gewaltig an den Nerven des Moderators.

Vielleicht aber auch, weil ihm der Gewinn nicht so extrem wichtig war. Immerhin ist Google bekannt für gut bezahlte Jobs. Da muss auch Jauch nochmal nachhaken: "Warum sitzen Sie eigentlich hier? Sind sie notorischer Besserwisser?" Flechsig cool: "Ich bin tatsächlich schon häufiger aufgefallen. Ich werde sehr gerne Klugscheißer genannt."

Natürlich ließ es sich Jauch auch nicht nehmen ein wenig über Google zu meckern: "Ich merke zum Beispiel, ich gucke nach einem Portemonnaie. Dann ploppt zwei Wochen lang, egal wo ich im Internet gewesen bin, überall etwas auf, Portemonnaie hier und da."

Flechsig, ganz der Pressesprecher, berklärt geduldig Googles Vorzüge und zockt sich nebenbei bis zur halben Million. "Das ist echt der Wahnsinn, das geht gar nicht", platzt es aus Jauch heraus, als der scheinbar tiefenentspannte Kandidat sich eine weitere Stufe höher zockte.

"Manchmal muss man sich für Risiko entscheiden und manchmal muss man auf Sicherheit spielen", erklärt er cool. Bei der Frage, welcher Staat mit 22.000 Kilometern Landgrenze zu seinen Nachbarstaaten den Weltrekord hält, war es dann doch Zeit, auf Sicherheit zu spielen.

Flechsig tendierte zu Russland. Jauch warnte ihn, bloß keine "Show abzuziehen". Den Wink verstand er, nahm das Geld und war heilfroh darüber.

Die richtige Antwort wäre China gewesen.

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