Moderator Andreas Jancke mit seinen Wild Girls.

Wild Girls: Was läuft da alles schief?

15.08.2013 > 00:00

© RTL / Skowski/Gregorowius

Die "Wild Girls" bescheren RTL maue Quoten. Nur wenige wollen sehen, wie sich die Z-Promis in der namibischen Wüste schlagen.

Dabei war das Konzept viel versprechend: Zwölf Frauen werden in die Wüste geschickt und müssen dort Prüfungen bestehen. Das Dschungelcamp in Afrika, sozusagen.

Nur leider haperte es an der Umsetzung. Mit folgenden Tipps hätten wir die "Wild Girls" sicher lieber gesehen:

Weniger ist mehr!

Am Beginn zwölf Frauen, das war einfach zu viel. In den ersten Folgen fragte man sich permanent: Wo sind denn die anderen? War da nicht noch jemand? Durch die Vielzahl an Gesichtern, die man nicht wirklich kannte, war es schwer, einen Bezug zu den Kandidatinnen zu finden.

Nehmt die Schminke weg!

Selbst nach Tagen in der Wüste sieht man bei den Kandidatinnen keine Zeichen von Müdigkeit. Dabei wollten wir sie ungeschminkt sehen. Alle sind noch immer perfekt gestylt, Lidstriche gezogen, Haare gemacht, Fingernägel ungebrochen. Und wenn man ihnen schon nicht das Make-Up nehmen wollte, dann doch wenigstens die Spiegel!

Gebt den Frauen was zu tun!

Was machen die da eigentlich den ganzen Tag? Die "Wild Girls" scheinen nur auf der faulen Haut zu liegen oder sich ein bisschen mit den Himba zu unterhalten. Ein, zwei Stunden am Tag war es dann Zeit für ein Spiel. So richtig verschwitzt, dreckig und staubig werden die Kandidatinnen dabei aber nicht.

Stoppt den offensichtlichen Fake!

Wenn drei Kandidatinnen vorne liegen, hat urplötzlich ihr Auto einen Defekt. Der wird natürlich nicht behoben, vor nicht die Mädels anschieben. Auch mit Anschwung klappt es nicht. Aber merkwürdigerweise einige Minuten später, ohne dass auch nur noch das Geringste am Auto repariert worden wäre. Später kommen die besagten drei Kandidatinnen völlig fertig von diesem Abenteuer und mit Decken um den Rücken am Ziel an. Woher hatten sie die Decken?

Keine künstlichen Krisen!

Die "Wild Girls" sind so einiges: ehemalige GN-Topmodels, ehemalige Bachelor-Kandidatinnen oder einfach selbsternannte IT-Girls. Aber Schauspielerinnen sind sie nicht. Ein wenig erinnerten die Zickereien und "intimen Gespräche" an Scripted-Reality, gemischt mit Dramaqueen-Attitude.

Lasst die Zuschauer mitmachen!

Ob Telefonvotings tatsächlich einen großen Einfluss auf die Sieger derartiger Reality-Shows haben, sei dahingestellt. Aber zumindest hat man das Gefühl, man könnte etwas tun. Und der Sender hat die Möglichkeit, die interessantesten Kandidatinnen möglichst lange in der Show zu behalten. Bei den "Wild Girls" wird gegenseitig nominiert. So flogen diejenigen, von denen man sich noch Unterhaltung versprach, einfach raus.

Fazit: Wir freuen uns auf das Finale der "Wild Girls" und vor allem auf die nächste Staffel von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!"

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