Winfried Glatzeder will im Dschungelcamp nur eine Rolle gespielt haben

Winfried Glatzeder: "Ich habe eine Rolle gespielt"

02.02.2014 > 00:00

© RTL / Stefan Menne

Ein egoistischer Choleriker, belehrend, unsouverän und selbstgerecht: Schauspieler Winfried Glatzeder (68) hat im Dschungelcamp eine entlarvende Vorstellung geboten. Jetzt bemüht sich "Glatzenpeter" um Schadensbegrenzung. Im Interview mit Focus Online behauptet er, im Camp lediglich die ihm zugeteilte Rolle gespielt zu haben.

"Es war das großartigste Erlebnis meines schauspielerischen Lebens. Es war meine erste Rolle ohne Text, 24 Stunden am Tag, in dem Wissen, dass 60 Kameras auf mich gerichtet sind", so Glatzeder.

Er habe die Rolle des "genervten Alten" gespielt, behauptet der ehemalige Tatort-Kommissar. "Und die ist mir brillant gelungen. Als ich das heute beim gemeinsamen Sehen der Sendung im Hotel verfolgen konnte, habe ich mir erstmal selbst ein Lob ausgesprochen. Und das kommt selten vor."

Der Schubser gegenüber Larissa sei seine "schicksalhafte Befreiung" gewesen. Glatzeder: "Deshalb bin ich Larissa auch so unendlich dankbar. Das Ganze war großartig inszeniert, die Regie hat den Schlag oder das Zustoßen ja sogar noch gedoppelt."

Reue oder Scham mag Glatzeder nicht zugeben. Stattdessen versucht er verzweifelt, seinen verkorksten Dschungelaufenthalt schönzureden. Er, das zeitlebens verkannte Genie, habe am Ende alle zum Narren gehalten, die Vorstellung seines Lebens hingelegt. Die Realität ist weniger glamourös: Eine 21-jährige Österreicherin hat den fast 70 Jahre alten Hobby-Kriminalisten derart aus der Fassung gebracht, dass dieser sich vor einem Millionenpublikum zum Affen gemacht hat.

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