Woody Allen hasst Dreharbeiten

Woody Allen hasst Dreharbeiten

22.08.2012 > 00:00

Woody Allen macht zwar einen Film nach dem anderen, doch an den Dreharbeiten hat er so gar keinen Spaß. Für den Regisseur, der mit seiner aktuellen Komödie "To Rome with Love" gerade seinen 42. Film in die Kinos bringt, gehören die Dreharbeiten zum Schlimmsten an seinem Beruf, verriet der 76-Jährige jetzt in einem Interview mit dem Frauenmagazin "Brigitte". "Ich hasse Dreharbeiten. Das frühe Aufstehen. Und dann sind da der Kameramann und die Schauspieler, und alle wollen etwas von dir. Es ist eine einzige Katastrophe", beschwert sich Allen. Auch sei er generell unzufrieden mit seiner Arbeit, nachdem die Dreharbeiten an einem neuen Film abgeschlossen seien, erzählt der Regisseur des Filmklassikers "Manhattan". "Wenn ich meine Filme anschaue, fühle ich mich wie ein Chefkoch, der den ganzen Tag eine Mahlzeit gekocht hat", erklärt Allen und fügt an: "Ich schneide und hacke und würze, und dann sehe ich das Ergebnis und denke: Ich will das nicht essen. Ich sehe immer nur, was ich falsch gemacht habe." Diesem unerquicklichen Gemütszustand würde er jedoch entgehen, in dem er einfach gleich den nächsten Film dreht: "Ich denke nach jeder Premiere: Ach, vergiss das Ding, ich mache einen neuen, der wird dann richtig gut." © WENN

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