Das ist die Jury von "X Factor": Jazztrompeter Till Brönner, Popsängerin Sarah Connor und Rapper Das Bo

"X Factor": Die zweite Staffel ist gestartet

30.08.2011 > 00:00

© VOX

"Endlich mal eine Castingshow, in der das Können der Kandidaten im Mittelpunkt steht!" so war der Tenor über die Castingshow "X Factor" im vergangenen Jahr. Die Jury in dieser Show machte nicht ihre Kandidaten nieder, sondern konzentriert sich auf die Musik. Das kam bei den Kritikern gut an und bescherte "X Factor" den Bayerischen Fernsehpreis und eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis.

Für die zweite Staffel von "X Factor" wurde einiges - hoffentlich zum Guten - geändert:
Zuerst wurde Das Bo in die Jury geholt. Der peppt die Show ein wenig auf, hat immer einen lockeren Spruch auf Lager - und ist dabei ganz er selbst: "Ich kann sein, wie ich bin, und das war für mich essenziell. Ich wollte keine aufgesetzte Rolle annehmen oder die Kandidaten fertig machen."
Zudem ist Sarah Connor, die in der Jury von "X Factor" sitzt, zur Zeit hochschwanger - auf sie in der Jury verzichten wollte man jedoch nicht. Darum wurden die Castings für die zweite Staffel weit im Voraus aufgezeichnet. Bis es zu den Live-Shows kommt, wird Sarah Connor ihr Kind bekommen haben und wieder fit sein.

Die Show soll dieses Jahr aber auch insgesamt viel größer werden: Ein größeres Live-Publikum, dadurch größere Emotionen in deutlich mehr Folgen.

In der ersten Folge von "X Factor" kam es gleich zu einer skurrilen Begegnung mit der jungen Russin Olga Bondarenko (22):

Die Kandidatin ist nämlich verliebt. Letztes Silvester lernte sie auf einer Party Wladimir kennen, in den sie sofort verschossen war. Er war perfekt: "Er war, als ob ich ihn selber gemalt habe, mein richtiger Traummann". Sie sprach ihn auch ganz mutig an, war dann aber zu schüchtern, ihn nach seiner Nummer zu fragen.

Nun ging sie zu "X Factor", um ihm ein Lied zu widmen: "I Will Always Love You" von Whitney Houston, das wahrscheinlich schwierigste Lied der letzten Jahrzehnte. Und so klingt es dann auch, wenn Olga es singt: schwierig zu ertragen. Die Jury hält sich die Ohren zu und verzieht die Gesichter. Auch das Publikum ist absolut nicht begeistert. Aber dann ruft Olga plötzlich zwischen den Strophen "Das wünsche ich Euch allen: Liebe - egal wie das klingt!" und man merkt, wie ernst sie es meint.

So bekam dann Olga doch noch begeisterten Applaus: wenn schon nicht für ihren Gesang, dann doch für ihren Mut und ihre Hoffnung. Wir drücken Olga die Daumen, dass sie ihren Wladimir wiedersehen wird.

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