Yps-Heft warnt: Werden die Urzeitkrebse zu Mutanten?

Yps-Heft warnt: Werden die Urzeitkrebse zu Mutanten?!

21.10.2014 > 00:00

© Wikipedia/Mahlum

Wer kennt sie nicht, die Urzeitkrebse aus dem Yps-Heft.

Für viele die ersten, eigenen Haustiere, für die meisten ein kleines Abenteuer im Aquarium, für manche eine echte Enttäuschung.

Nun hat Yps eine Neuauflage der schwimmenden Sensation auf den Markt geworfen, allerdings mit einem dicken Warnaufdruck: "Achte darauf, dass Eier und Tiere aus diesem Gimmick nie in die freie Natur gelangen!"

Au weia, warum wird der tierische Spaß plötzlich zum Kinderzimmer-Albtraum? Die Erklärung klingt ein wenig angsteinflößend. Bei den derzeit beigelegten Eiern der Urzeitkrebse (Triops longicaudatus) handelt es sich um deren amerikanische Verwandschaft.

Die Amis sind allerdings deutlich größer, "Yps"-Chefredakteur Christian Kallenberg erklärt "Bild" gegenüber: "Die stärkeren amerikanischen würden die schwächeren deutschen Triopse verdrängen, sich also in ihrem Lebensraum vermehren und ihnen das Futter streitig machen. Eine Kreuzung der Arten könnte theoretisch möglich sein."

Klingt fast so, als würde uns eine Urzeitkrebs-Mutanten-Invasion drohen, sollten achtjährige Kinderhände ihre Yps-Krebse in heimischen Tümpeln versenken. Christian Kallenberg ergänzt noch bedeutungsschwanger: "Wie groß der so entstandene Zwitter "Triops bildus" dann wäre keine Ahnung."

Also die Viecher lieber nur im heimischen Glasbehälter züchten.

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