Yusra Mardini: Vom syrischen Flüchtling zur schwimmenden Hoffnung bei Olympia 2016 in Rio!

04.08.2016 > 14:47

Sie ist schon jetzt die Schwimmerin der Herzen. Yusra Mardini hat es geschafft, sie nimmt in Rio an Olympia 2016 teil. Ihr Weg dorthin war weiter und beschwerlicher, als der ihrer Konkurrenten. Yusra Mardini ist syrischer Flüchtling, vor einem Jahr saß die heute 18-Jährige in einem kleinen Boot, um dem Krieg in ihrem Land zu entkommen. Die junge Sportlerin hatte Glück im Unglück. Ihre Flucht endete in Berlin, dort schaffte sie es ins Flüchtlings-Team, da sie schon früher zur syrischen Nationalmannschaft gehörte.

 

Ihr Trainer Sven Spannekrebs hat Yusra und ihre ältere Schwester unter seine Fittiche genommen. Yusra hat es bis nach Rio geschafft. Wie weit sie letztendlich kommt, ist ihr egal. Ihre Message liegt ihr viel mehr am Herzen, als Medaillen: „Wir repräsentieren die Hoffnung. Ich hatte nichts, als ich in Spandau zum ersten Mal zum Training gekommen bin. Alle Menschen sollen ihre Träume leben. Manche Flüchtlinge haben sie durch ihre große Not schon fast vergessen. Wir wollen ihnen Mut machen, ihre Träume eines Tages zu realisieren. Wir starten hier stellvertretend für 60 Millionen Flüchtlinge auf der Welt.“

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