Antonia aus Tirol: Dramatische Schicksalsschläge

Mit DJ Ötzi und dem Hit „Anton aus Tirol“ hatte sie 1999 ihren Durchbruch. Jetzt erzählt die Sängerin, wie sich dadurch alles änderte, und verrät, welche Schicksalsschläge sie verkraften musste...

Antonia aus Tirol
Antonia aus Tirol Foto: Getty Images

Die Fans lieben sie für ihre Dauer-Gute-Laune. Doch auch Antonia aus Tirol (37) hatte es nicht immer leicht – sie musste schwere Unfälle, die Krebserkrankung ihres Partners Peter und brutale Angriffe überstehen. In "Closer" verrät die Österreicherin, warum sie trotzdem ein positiver Mensch ist und wie sie mit den Dramen umging.

Mit dem Hit „Anton aus Tirol“ sind Sie 1999 durchgestartet – wie hat sich Ihr Leben danach verändert?

Es hat sich damals wirklich eigentlich schlagartig alles geändert. Von einem normalen Alltag in die Musikbranche zu geraten – Peter und ich waren nur unterwegs, da wusste ich teilweise nicht mal, in welcher Stadt ich gerade war (lacht).

Sie mussten schlimme Unfälle und die Krebserkrankung Ihres Freundes verkraften – haben Sie eine Pechsträhne, die sich durch Ihr Leben zieht?

Nein, denn ich erlebe viel mehr Gutes, habe ein tolles Leben. Und: Es ist ja alles im Endeffekt gut gegangen! Es hat immer ein positives Ende genommen, und das ist das Wichtigste. Daraus sind wir als Paar gestärkt rausgegangen, wenn man sagen kann: Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können.

Sie sind bereits zweimal von maskierten Männern bedroht worden. Wie war das für Sie?

Das war damals wirklich schlimm. Ich habe sehr daran geknabbert. Am Anfang meiner Karriere, da wohnte ich in einem Hochhaus, hat ein Mann im Flur gelauert und gewartet, bis jemand nach Hause kam. Er hat mich abgepasst, ist auf mich zugelaufen, und ich bin dann in meine Wohnung gerannt und konnte mich dort gerade noch so in Sicherheit bringen. Es ist dann noch einmal passiert, da wurde ich in unserem Büro überfallen, aber Peter war Gott sei Dank in Rufnähe.

Gemeinsam mit Olaf Berger haben Sie einen neuen Hit: „Was wäre wenn wir Single wär’n“. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Das war nicht lange geplant, sondern eine spontane Sache, als wir alle privat zusammensaßen. Dabei entstand die Idee, gemeinsam einen Song aufzunehmen.

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