April-Buchtipps der WUNDERWEIB.de Redaktion

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Darum geht es in "Buntschatten und Fledermäuse" von Axel Brauns: Seine Autobiographie beginnt mit: "Als ich zwei Jahre alt war, verloren die Menschen um mich herum ihr Aussehen.Ihre Augen lösten sich in Luft auf. Nebel verschleierte ihre Gesichter. Die Stimmen verdunsteten. Meine Lippen ermüdeten. Kranke Wörter schleppten sich über meine Zunge. Die Silben verdorrten. Bald stammelte ich nur noch."

Er konnte Details in den Gesichtern der Mitmenschen nicht erkennen, ihre Worte beschreibt er als "Geräusch", Gespräche als "Lippenlärm".

Ihren Sinn versteht er nicht. Es gibt die guten Menschen "Buntschatten" und die bösen Menschen "Fledermäuse". Er findet zauberhafte

Beschreibungen für seine Umwelt wie "näpfchengut" und Wolkencreme".. Er beschreibt sie mit viel Feingefühl.

Das meint die WUNDERWEIB.de-Redaktion: Der Leser bekommt einen guten Einblick in die Welt eines Autisten, lernt mit jeder Seite besser zu verstehen warum ein Autist die Welt anders sieht und manches sogar besser.

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