Wegen Paris-Terror: ARD verschiebt "Tatort" mit Til Schweiger und Helene Fischer

Es sollte das große „Tatort“-Comeback von Til Schweiger werden. Doch daraus wird offenbar nichts: Wegen der Terroranschläge in Paris verschiebt der Sender die Ausstrahlung.

Helene Fischer
Foto: NDR/Gordon Timpen

Am 22. Und 29. November sollte der neue „Tatort“ mit Til Schweiger und Helene Fischer in der ARD laufen. Im zweiten Teil gibt es jedoch eine Szene, die starke Parallelen zu den Terroranschlägen in Paris haben. Aus dem Grund hat sich der Sender dafür entschieden, den Krimi nicht zu senden, wie der „Stern“ berichtet.

Stattdessen sollen am 22. Und 29. November zwei "Tatorte" mit Maria Furtwängler und Axel Milberg gezeigt werden. Der „Tatort“ mit Til Schweiger und Helene Fischer soll im Januar nachgeholt werden.

Über die Entscheidung der ARD zeigte sich Til Schweiger nicht begeistert. "Die Terror-Anschläge in Paris haben mich unglaublich wütend, traurig und fassungslos gemacht. Ich finde aber, wir sollten uns nicht von Terroristen diktieren lassen, wie wir leben sollen, uns nicht unsere Freiheit rauben lassen, und dazu gehört auch die, was wir im Fernsehen zeigen“, sagte der Schauspieler dem „Stern“.