Attila Hildmann: Shitstorm nach dem "Perfekten Promi Dinner"

Attila Hildmann hat schon recht, dass der übermäßige Fleischverzehr nicht sonderlich gut für das Klima ist.

Die Methan-Gase, die bei der Rinderzucht durch das Rülpsen und Pupsen anfallen, schädigen die Atmosphäre.

Mit Veganismus tut er etwas für die Umwelt
Mit Veganismus tut er etwas für die Umwelt Foto: Instagram/Attila Hildmann

Was das angeht, macht uns Attila jedoch vor laufender Kamera den Leonardo DiCaprio. Umweltschutz hin oder her, aber ein Porsche mit sportlichem Benzinverbrauch muss es schon sein. Zeitweise durfte es bei dem Veganer auch gerne die Lederausstattung sein.

"Attila, der Umweltfreund, steht natürlich voll auf 30 Liter Autos. Aber Kühe pupsen und rülpsen zu viel Methan, oder was?", bemerkt ein Zuschauer auf Twitter.

"Man weiß nix über Attila. Außer, dass er Veganer ist und 'nen Porsche mit Ledersitzen fährt", giftet ein weiterer hinterher.

Auch Sprecher Daniel Werner nutzt diese kleine Doppelmoral für eine seiner spitzen Pointen: "Wir werden ihm weder für sein Menü, noch für seine Einkaufsfahrt eine CO2-Bilanz vorrechnen."

Er hingegen meint zu der Kombination von Benzinschleuder und Veganismus: "Passt doch perfekt zusammen - hat beides Style." Und verstärkt mit dieser Aussage den Eindruck, dass Veganismus teilweise auch als Trend und Lifestyle missbraucht wird.

Vielleicht hätte man ihm seine Leidenschaft für Sportwagen und Ledersitze ja auch durchgehen lassen, wenn er sich beim Dinner etwas weniger divenhaft verhalten hätte. Er zeigte sich nicht sonderlich kritikfähig, wirkte regelrecht beleidigt, als die anderen TV-Köche der Profi-Promi-Dinner-Runde ihn kritisierten.

Geholfen hat das Gemecker wenig, denn hildmann landete auf dem letzten Platz.