Baby verprügelt: Brutalo-Hebamme muss nicht ins Gefängnis

InTouch Redaktion
Die Hebamme verprügelte das Baby brutal
Foto: imago

Eigentlich sollte Emiliya Kovacheva sich als Hebamme liebevoll um die neugeborenen Babys im Krankenhaus kümmern. 2015 verlor sie allerdings die Kontrolle und verprügelte einen vier Tage alten Säugling, weil dieser weinte. Sie schlug dem Kind mit der Faust ins Gesicht, rüttelte es, legte es unsanft zurück ins Bett. Wie „Daily Mail“ berichtet, soll das Mädchen sogar Bisswunden gehabt haben.

Die grausame Tat wurde von der Überwachungskamera des Krankenhauses gefilmt. Als Grund gab die Frau eine stressige 24-Stunden-Schicht an. Im September 2017 wurde sie schließlich zu 18 Jahren Haft verurteilt. Doch nun hat das Gericht seine Entscheidung überraschend geändert. Aus 18 Jahren Gefängnis sind nun 18 Jahre Hausarrest geworden.

 

Da sie sich um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmere und die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern sei, hielt das Gericht die Änderung für notwendig. Kovacheva war damit allerdings nicht zufrieden und forderte einen größeren Radius für ihren Hausarrest. Mehr Freiraum würde ihr gut tun, erklärte sie. Dieser Antrag wurde vom Gericht jedoch abgelehnt.

Für die Eltern der kleinen Nikol ist dieses Urteil noch zu milde. Durch die Prügel-Attacke erlitt sie lebensbedrohliche Verletzungen und eine Epilepsie, die sie ihr Leben lang begleiten wird.

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