Barbara Schöneberger: Hat sie einen Familien-Burn-Out?

Im Interview lässt die Moderatorin ungewohnt tief in ihre Seele blicken. Steckt Barbara Schöneberger in der Krise?

Barbara Schöneberger
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Manchmal sagt man Dinge, die man später wieder bereut. Gut möglich, dass Barbara Schöneberger (45) das nach ihrem Gespräch mit David Garrett (38) auch dachte. Denn darin wünscht sie sich ganz unverblümt ihre Familie weg...

Der Spagat zwischen Vollzeit-Businessfrau, Zweifach-Mama und Ehefrau kann schon ziemlich schwierig sein. Barbara muss sich im Alltag gut organisieren, um ihre vielen Projekte und das Familienleben unter einen Hut zu bekommen. Klar, jede Mutter hat sich auch schon mal mehr Ruhe gewünscht. Doch muss das wirklich bei einem öffentlichen Interview auf dem eigenen Radiosender sein? Im Gespräch mit Star-Geiger Garrett platzte es nämlich ziemlich uncharmant aus der Schöneberger heraus: „Ich als Mutter von zwei Kindern, verheiratet, ich denke ehrlich gesagt, die Vorstellung, alleine aufzuwachen und keiner sagt zu mir morgens: Komm, Dickie, steh auf – das ist echt schön. Meine absolute Traumvorstellung.“ Und sie setzt noch einen drauf: „Bei mir ist immer jemand zu Hause. Und selbst wenn ich denke, ich bin allein zu Hause, dann kommt mein Schwiegervater die Treppe runter. Und ich denke mir: Oh Gott, den hab ich ganz vergessen. Der ist ja auch noch da!“

 

Barbara Schöneberger vermisst ihre Freiheit

Auch wenn man jeder Mutter solche Gedanken zugestehen sollte: Man kann sie auch einfach für sich behalten. Bei Barbara geht das mit dem Plappern aber manchmal schneller, als sie selbst merkt. Und so würde es nicht verwundern, wenn sie ihre Worte mittlerweile bereut. Sucht man die Folge ihres Podcasts auf ihrer Radio-Website, war sie zwischenzeitlich nicht mehr zu finden. Und auch das obligatorische gemeinsame Selfie mit ihrem Gast gibt es nicht mehr.

Barbara Schöneberger
 

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Eigentlich wirkt die Entertainerin mit ihrem Privatleben auch sehr zufrieden. Zumindest klingt es bei ihr recht harmonisch, wenn sie mal darüber spricht. „Mein Leben ist gar nicht so, wie manche sich das vorstellen. Ich führe ein total normales Familienleben“, sagte sie mal in einem Interview. „Ich bin auch mehr zu Hause, als man denkt. Nach Feierabend rase ich nach Hause, koche etwas oder bringe etwas mit, und dann wird der Tisch abgeräumt.“

Irgendwas scheint ihr aber aktuell auf der Seele zu brennen. Als sie gegenüber David ihre zwei Kinder erwähnt, sprüht sie nicht gerade vor Begeisterung: „Mit Kindern ändert sich jetzt nicht sooo viel. Ich hatte jetzt nicht den totalen Schock, als die Kinder kamen. Ich wusste ja schon, dann ist es eben ein Leben mit Kindern. Ich musste mich jetzt nicht vom Partygirl wegentwickeln.“ Aber bei Barbara Schöneberger weiß man eben nie so genau, wie sie es meint. „Die Leute hören oft gar nicht, wenn ich die Wahrheit erzähle, weil sie auf die große Story warten. Ich verschleiere durch Ehrlichkeit, könnte man sagen“, so ihre Worte. Wahrscheinlich hat sie sich eben nur einen kleinen Spaß erlaubt – auf Kosten ihrer Liebsten. Aber die werden das vermutlich schon kennen.