Barbara Schöneberger: Kreuzfahrt-Drama! Unfassbar, was jetzt herauskommt

Es sollte so ein entspannte Kreuzfahrt werden - doch nun wird Moderatorin Barbara Schöneberger mit heftigen Vorwürfen konfrontiert. Zu Recht?

Barbara Schöneberger
Foto: Getty Images

Diese Überraschung uferte in eine Katastrophe aus: Eigentlich wollte Barbara Schöneberger (45) ihren Fans etwas ganz Besonderes bieten: hautnah mit Deutschlands beliebtester Moderatorin durch die Nordsee schippern! Gemeinsame Städtebummel und intime Gespräche mit ihren Fans auf einer Kreuzfahrt von Bremerhaven über Norwegen und Dänemark. Doch statt Begeisterung schlägt der Entertainerin deswegen fast nur Hass entgegen. Hat sie das wirklich verdient?

Ab 3. September geht sie mit anderen Musikern wie Max Mutzke und Glasperlenspiel auf große Schiffstour. Auf Instagram schrieb Barbara Schöneberger kürzlich voller Begeisterung: „Nach meiner tollen Tournee im März möchte ich weitersingen! Deshalb übernehme ich auf der ,Mein Schiff 3‘ das Ruder und steche in See.“ Eigentlich ein Grund zur Freunde. Denn so ein Erlebnis mit seinem Lieblingskünstler bekommt man nicht oft geboten. „Kommt mit uns an Bord und seid bei toller Musik, Gesprächsrunden und super Städtetrips in Oslo und Kopenhagen mit dabei“, kündigt sie an – und freute sich vermutlich schon auf viele positive Nachrichten.

 

Barbara Schöneberger löst Kritik aus

Doch Barbara überrollte nun eine Welle aus Wut und Unverständnis für ihre Teilnahme an der Kreuzfahrt. „Was für eine Umweltzerstörung mit solchen Riesenschiffen passiert, scheint dabei wohl nebensächlich für Sie, Frau Schöneberger“, schrieb jemand unter ihr Posting. Oder: „Kreuzfahrtschiffe sind riesige Umweltsünder. Sie fahren mit Schweröl. Ich kann das nicht gutheißen.“ Von „Katastrophe“ und „Verantwortungslosigkeit“ ist sogar die Rede in den Kommentaren.

Barbara Schöneberger
 

Barbara Schöneberger: Bittere Klatsche für die 45-Jährige

Barbara Schöneberger dürfte das ziemlich schwer im Magen liegen. Denn eigentlich ist die Moderatorin sehr engagiert in den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit! Statt zu Plastiktüten greift sie zu Jutebeuteln. Lässt das Auto stehen und springt lieber aufs Rad, wenn sie mal zum Bäcker muss. Das ist ihr wichtig, und da geht sie gern Kompromisse ein! „Ich mache immer das Licht aus, wenn ich einen Raum verlasse“, so Barbara in einem Interview. Sie gesteht aber auch, dass sie noch an sich arbeiten muss. „Ich könnte schon noch mehr für die Umwelt tun, aber ich habe zum Beispiel gestern Kompost angelegt, na ja, anlegen lassen. Ich gebe mir zumindest Mühe.“

 

Umweltschutz ist Barbara wichtig

Im Gespräch mit Anke Engelke verriet sie kürzlich in ihrem Radio-Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“: „Es hat sich viel bei mir verändert. Ich habe fast gar nichts mehr mit Plastik im Kühlschrank.“ Von der Komikerin hat sie offenbar viel lernen können. „Ich kenne niemanden, der so konsequent ist“, erklärt Barbara begeistert. „Man braucht eben auch gute Vorbilder.“ Mittlerweile verzichtet sie sogar auf Kapselkaffee, wäscht seltener, benutzt keine Strohhalme. Trotzdem ist es gefühlt nie genug. „Man kann sich leider nur falsch verhalten. Man ist völlig entmutigt dadurch.“

Sie gibt sich also ganz offensichtlich viel Mühe. Trotzdem scheint es vielen nicht genug zu sein. Aber ist die heftige Kritik an der Moderatorin wirklich gerechtfertigt? Kreuzfahrtexperte Oliver P. Mueller zu "Closer" beschwichtigt: „Die Kreuzfahrtindustrie ist heute in vielen Bereichen Vorreiter im maritimen Sektor zur Verbesserung der Umweltbilanz. Erst vor Kurzem gab es eine Selbstverpflichtung der Reedereien zum gemeinschaftlichen Handeln. Der internationale Kreuzfahrtverband CLIA hat sich auf eine Reduktion der CO2-Emissionen über die gesamte Kreuzfahrtflotte hinweg um 40 Prozent bis zum Jahr 2030 festgelegt. Sie zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit auf hoher See zu fördern und den Anteil der CO2-Emissionen über die gesamte Branchenflotte hinweg zu senken.“ Außerdem gäbe es aktuelle Konzepte zur Wassersparung und Plastik-Reduktion. Die übereifrige Wut der Fans ist also oft einfach mangelndem Wissen geschuldet.

Für Barbara ist das vermutlich nur ein kleiner Trost. Aber sie wird die Kritik sicherlich wieder so nehmen wie immer: mit Humor!