Bares für Rares: Das wird nicht im TV gezeigt

„Bares für Rares“ ist einer der erfolgreichsten Formate im ZDF. Bei den Zuschauern ist die Trödelshow sehr beliebt. Doch was passiert eigentlich hinter den Kulissen und was wird nicht im TV gezeigt?

Horst Lichter: Schock-Enthüllung!
Foto: Getty Images

Die ZDF-Sendung erziel am Nachmittag weit mehr als 20 Prozent Marktanteil und auch in der Primetime holen die Specials von „Bares für Rares“ immer wieder regelmäßige Marktanteile. Das Konzept der Sendung ist einfach: Ein Kandidat zeigt seinen Schatz und ein Experte schätzt, wieviel er wert ist. Danach bekommt er von den Händlern das Geld.

 

Es gelten strenge Regeln

Doch nicht alles wird im TV gezeigt! Bei "Bares für Rares" ist zu sehen, dass die Kandidaten in einer Schlange stehen und spontan dran kommen. Dabei soll es sich jedoch um Komparsen handeln. Vor ihrer Teilnahme müssen die Kandidaten einen Fragebogen ausfüllen und Fotos von ihrem „Schätzchen“ schicken. Es geht dann alles sehr schnell, weil der Experte das Stück bereits schon kennt.

 

Bei den Händlern ist das jedoch wieder anders, denn diese sehen den Gegenstand tatsächlich zum ersten Mal. Sowohl der Experte und Horst Lichter sind schnell wieder weg. Der Grund? Sie gehen anschließend sofort zur nächsten Schätzung.

Es gibt auch Regelungen für die Händler. Gold-Händler Ahmed Abou-Chaker sagte damals in der „Bild“: „Wenn wir Händler kein passendes Wechselgeld haben – und deswegen die Aufnahmen gestoppt werden müssen – gibt‘s zehn Euro Strafe.“ Zeit ist eben auch Geld…