Weihnachtsmarkt in Potsdam evakuiert

Bombenalarm auf Weihnachtsmarkt: Millionen-Erpressung gegen DHL

03.12.2017 > 15:47

© imago

Neue Entwicklung rund um den Bombenalarm auf einem Weihnachtsmarkt in Potsdam!

Nachdem am Freitag ein mit Brandstoff und Nägeln präpariertes Päckchen, das in einer Apotheke nahe des Weihnachtsmarktes abgegeben wurde, von Spezialkräften kontrolliert entschärft wurde, gibt es jetzt erste Informationen zum Hintergrund der Tat.

Während zunächst vermutet wurde, dass der Apotheker oder der angrenzende Weihnachtsmarkt das Ziel des Anschlags gewesen sein, verkündete die Polizei auf einer Pressekonferenz am heutigen Sonntag jetzt, dass der Paketzulieferer DHL das tatsächliche Ziel der Tat war!

Ein dem Paket beiliegender Brief habe ergeben, dass gegen der Konzern eine Erpressung in Millionenhöhe vorliege!

Wie Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke bereits am Samstag erklärte, sei die Nachricht im Internet als QR-Code verschlüsselt worden.

Mittlerweile wurden Ermittlungen wegen schwerer räuberischer Erpressung eingeleitet.

Wie Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter erklärte, nähmen der oder die Täter auch schwerste Verletzungen der Adressaten oder sogar deren Tötung billigend in Kauf.

Wei des Weiteren bekannt gegeben wurde, sei In Frankfurt an der Oder unlängst ein ähnliches Päckchen aufgefunden worden, weitere Sendungen mit präparierten Paketen könnten nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei rief daher sowohl kleine Unternehmen als auch Privatleute zur Vorsicht im Umgang mit von DHL ausgelieferten unbekannten Paketen mit herausragenden Drähten oder unbekanntem Absender auf.

"Wer ein auffälliges Paket zugestellt bekommt, nicht öffnen", so Innenminister Schröter.

 
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