Boris Becker: Gefälscht? Drama um seinen Diplomaten-Pass

InTouch Redaktion
Drama um Boris Becker
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Boris Becker kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem Drama um die Trennung von Lilly Becker gibt es nun schon wieder Ärger für den 50-Jährigen. Ausgerechnet der Außenminister der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) hält den Diplomaten-Pass des Tennis-Stars für eine Fälschung und hetzt ihm nun die Staatsanwaltschaft auf den Hals. Ist Boris etwa doch kein Diplomat?

„Wir sind keine Hüter der physischen und moralischen Integrität dieses Gentleman“, erklärt Charles Armel Doubane in einer Radiosendung und versichert, dass Boris nie zum Attaché für Sport, Kultur und humanitäre Angelegenheiten ernannt wurde.

 

Diese Information scheint auch für Becker sehr überraschend zu sein. „Ich weiß nicht, was genau innerhalb der Politik von ZAR passiert ist, aber ich habe einen Pass vom Botschafter erhalten. Ich habe mit dem Präsidenten oft gesprochen, es war eine offizielle Ernennung. Ich glaube fest daran, dass die Dokumente, die man mir gegeben hat, echt sind“, erklärte Becker gestern in einem Interview mit dem englischen Sender BBC. Um das Missverständnis aufzuklären, sei er auch bereit, in die Hauptstadt der ZAR zu fliegen.

Auch Beckers Anwalt findet klare Worte. „Die Situation ist natürlich aus Sicht meines Mandanten nicht zufriedenstellend. Wie sich jetzt herausstellt, scheinen allerdings nicht in allen Ländern deutsche Standards zu gelten, was solche Abläufe betrifft“, erklärte er im April gegenüber „BILD“. „Falls Herr Becker hier tatsächlich zum Spielball interner Konflikte Zentralafrika gemacht wurde, wird er selbstverständlich seine Tätigkeit einstellen.“