Carmen Geiss: Überraschende Wende im Slum-Shitstorm

Es gibt eben immer zwei Seiten einer Medaille. Und trifft offenbar auch auf den Slum-Skandal um die Geissens zu, der letzte Woche für so große Aufmerksamkeit sorgte.

Carmen Geiss
Foto: Facebook

Das Millionärs-Ehepaar hatte Urlaubsfotos aus einem Elendsviertel am Rande der kolumbianischen Stadt Cartagena gepostet. Viele Fans fanden diese Art von Tourismus völlig unpassend und geschmacklos. Sogar der Reisesender "Sonnenklar.TV" meldete sich zu Wort und gab bekannt, den Geissens mit sofortiger Wirkung den Werbevertrag zu kündigen.

Robert Geiss sieht die Sache jedoch ganz anders. Er erklärte gegenüber "RTL exclusiv": "Da müssen wir natürlich energisch eingreifen. Der Werbevertrag ist nicht pfutsch, sondern ausgelaufen, und das letztes Jahr im Oktober." Also dürften die Slum-Fotos nicht der ausschlaggebende Grund dafür gewesen sein, dass die Geschäftsbeziehung beendet ist.

Die Aufregung um die Bilder verstehen die TV-Millionäre ohnehin nicht so richtig. "Die Geissen sind ja nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens unterwegs. Da wir ja auf Weltreise sind, wollen wir den Fans auch die andere Seite zeigen", erklärt Carmen. "Wir sind bodenständig, warum sollen wir da nicht hingehen? Ich hatte kein Designerkleid an."

Robert fügt hinzu: "Die Leute waren mega gastfreundlich, mega gut drauf." Und auch Pressesprecher der Stadt begrüßen den Besuch der Geissens. Denn immerhin wird so ein öffentliches Bewusstsein geschaffen für die Menschen, die in Armut leben. Und für Aufmerksamkeit dürften die Geissens tatsächlich wahrlich mehr als genug gesorgt haben - wenn auch eher unfreiwillig...