Carmen Geiss & Robert Geiss: Ihr Glück liegt in Scherben!

Robert Geiss und Carmen Geiss - Sie urlauben gern dort, wo andere leiden. Die Geissens machen sich mit ihrem Ego-Trip nach Italien keine Freunde…

Carmen und Robert Geiss
Foto: Getty Images

Kaum war die Grenze nach Italien wieder geöffnet, da saßen Carmen Geiss und Robert Geiss schon mit gepackten Koffern im Auto. Nicht das erste Mal, dass sich Familie Geiss an Krisen-Hotspots köstlich amüsiert – und damit einen Sturm der Empörung auslöst…

Carmen Geiss macht geschmacklose Witze!

"Hier sind auch die Fische an Corona gestorben", witzelt Carmen via "Instagram" beim Anblick eines Kadavers im Gardasee. Solche missglückten Scherze sind den Geissens schon öfter zum Verhängnis geworden. Mit ihrem ausführlich dokumentierten Ausflug nach Bella Italia machten sie sich wieder keine Freunde. "Hätte das nicht noch warten können?", schimpft eine Userin. "Versteh ich nicht!"

Carmen und Robert reisen durch Italien

Denn nur Stunden nachdem das krisengebeutelte Land die Grenzen wieder öffnete, packte Robert seine Mädels ins Auto und düste los, quasi zur Pandemie-Nachbereitung: "Ich bin extra nach Italien gefahren, um zu sehen, was hier abgeht. Wie nach Corona der Urlaub aussehen kann." Wohlgemerkt: Zu diesem Zeitpunkt galt noch die offizielle Reisewarnung. Erster Stopp: Südtirol. "Da hinten ist die Lombardei, da hat es richtig gewütet, die hatten Tausende von Toten", informiert Robert fachmännisch. Nun ja, dafür hatten die Geissens richtig viel Bewegungsfreiheit im Luxus-Hotel, denn sie waren quasi die einzigen Gäste – ließen sich aber dennoch ein üppiges Frühstücksbuffet aufbauen. Carmen finden's übrigens super, so ganz ohne Gedrängel. Früher hätte man immer rechtzeitig Tische reservieren müssen. "Jetzt ist man hier alleine", Corona sei Dank!

Die Fans der Geissens sind entsetzt!

Die Jung-Geissens sind weniger begeistert von der "neuen Normalität" im Ferienland. "Alles hat zu, nur ein paar Souvenir-Läden haben offen", mault Davina (17). "Jetzt versteh ich auch, warum Papa gesagt hat, wir dürfen einkaufen, was wir wollen. Weil ja nichts aufhat." Die Geissens wieder mal voll auf dem Ego-Trip – das kommt nach den schrecklichen Bildern der letzten Monate gar nicht gut. Zumal es fast so aussieht, als ob Krisentourismus das neue Hobby der Millionärsfamilie ist, egal wie sehr sie damit aneckt. Undenkbar, dass Carmen die Welle an Hasskommentaren vergessen hat, die über sie hereinbrach, nachdem sie in einem Slum mit einem Obdachlosen posierte. Trotzdem inszeniert sie sich auch diesmal wieder sensationell taktlos auf dem verödeten Markusplatz, und Robert jubelt: "Venedig so sauber und leer werde ich in meinem Leben nicht mehr sehen." Wie schön für ihn. Den Italienern, die vom Fremdenverkehr leben, kann man hingegen nur wünschen, dass die demnächst sicher wieder zahlreichen Gäste in ihrem Land sich etwas sensibler verhalten…

Werden Carmen und Robert diese Hürde meistern?

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