Carmen Geiss: Womit sie jetzt Geld verdient, sorgt für Empörung

Die Kult-Millionäre Carmen und Robert Geiss suchen neue Wege, um Kohle zu scheffeln. Doch ihr jüngster Deal wirft Fragen auf…

Carmen Robert Geiss
Foto: Getty Images

Nach dem Deal mit einem Lebensmittel-Discounter, über den die TV-Millionäre neuerdings ihre Roberto-Geissini-Kollektion vermarkten, verscherbelt Carmen Geiss jetzt sogar noch ihre Stimme zum Schnäppchenpreis! Haben die Geissens etwa Geldprobleme?

So manchem Promi droht in der Pandemie die Pleite, durchaus verständlich also, dass die Geissens da lieber rechtzeitig über den Tellerrand schauen. Zum Glück ist ihnen dabei einer unter die Augen gekommen, der gerade aus der Not eine Tugend macht: Constantin Sandritter, Sohn des Unternehmers Jochen Schweizer.

„Durch die Corona-Pandemie fällt auch ein Großteil der Aufträge für Schauspieler, Musiker, Comedians oder Entertainer weg“, stellt er klar. Das bedeute nicht nur akute Einkommenseinbußen, nein, im schlimmsten Fall verlieren die zahlungskräftigen Fans während der erzwungenen Auszeit ihrer Stars komplett das Interesse und orientieren sich anderweitig, nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.

„Durch meinen Vater habe ich selbst erlebt, dass vielen Prominenten die Zeit fehlt, sich mit Fans auszutauschen“, sagt Sandritter. „Dieser Austausch mit der Community ist heutzutage allerdings wichtiger denn je.“ Um die Sendepause zu überbrücken, hat er flugs eine neue Plattform gegründet, mit dem bezeichnenden Namen Shoutout: „Die Fans wollen weiterhin von ihren Idolen hören und sich mit ihnen verbinden. Shoutout rollt genau an dieser Stelle den roten Teppich wieder aus.“

Carmen Geiss setzt auf zweifelhafte Einnahmequellen

Wie das funktioniert? Prominente verkaufen sich selbst – als Videobotschafter für bestimmte Anliegen der Fans. Nun ist Carmen Geiss nicht unbedingt für mangelnde Social-Media-Umtriebigkeit bekannt, doch dem jungen Start-up-Unternehmer gab sie trotzdem gern ihre Stimme – sogar recht günstig: Für nur 59 Euro nimmt sie einen persönlichen Gruß auf, sei es für Geburtstage oder als Ansage auf dem Anrufbeantworter. Binnen fünf Tagen erhält der Käufer die bestellte Sound-Datei und darf sie frei nutzen. Und Carmen? Findet den neuen Deal super! „Schön, dass ich mich auf diesem Weg mit meinen Fans connecten kann“, sagt sie. „Es ist kaum Aufwand für mich – und es macht auch noch einen Riesenspaß.“

Ob das bei ihren Anhängern genauso gut ankommt wie der aktuelle Versuch, die Kasse klingeln zu lassen? Die Geissens verkaufen nämlich gerade ihre Roberto-Geissini-Designs bei einem deutschen Discounter, zwölf Teile, streng limitiert. Und zu deutlich kleineren Preisen als auf der Geissini-Website.

Den Vorwurf der Geldmacherei weist Carmen allerdings weit von sich, vor allem, was den Einsatz bei „Shoutout“ betrifft, denn die Plattform biete den teilnehmenden Promis die Möglichkeit, einen Teil der Einnahmen für einen guten Zweck ihrer Wahl zu spenden. „Damit kann ich echtes Geld für Charity sammeln“, beteuert Carmen.

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