Cellulite loswerden: Diese Tricks helfen wirklich gegen Orangenhaut

InTouch Redaktion

Orangenhaut ist zwar hartnäckig, doch abfinden müssen wir uns mit ihr nicht. Denn es gibt einige Tricks, durch die das Bindegewebe wieder an Stärke gewinnt.

Cellulite Tricks
Foto: iStock

Es ist regelrecht zum Verzweifeln: Haben sich an Oberschenkeln und Po erst einmal ein paar Dellen gebildet, scheint es manchmal, als ließe sich nichts gegen sie ausrichten. Cellulite – mit dieser Veränderung der Hautstruktur machen neun von zehn Frauen im Laufe ihres Lebens Bekanntschaft.

Und obwohl sie zum Frausein dazuzugehören scheint, ist sie für viele sogar ein Grund, sich nur noch ungern in kurzen Hosen, Röcken oder dem Bikini zu zeigen. Doch wie kommt es überhaupt zu Orangenhaut? Und gibt es nicht doch Möglichkeiten, etwas gegen sie zu tun?

 

Übergewicht = Cellulite? So einfach ist es nicht!

Die wichtigste Nachricht zuerst: Cellulite kann zwar äußerst lästig sein, krankhaft ist sie jedoch nicht. Und auch dass Übergewicht und Orangenhaut immer Hand in Hand gehen, ist nur ein Mythos. Schließlich kennen viele Frauen mit überschüssigen Pfunden das Problem gar nicht. Gleichzeitig werden aber etliche Normalgewichtige nicht von ihm verschont. Zwar stimmt es, dass ein hoher Body-Mass-Index (BMI) die Ausprägung der Dellen verstärken kann. Doch es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Verursacher – allen voran die genetische Veranlagung. Auch entzündliche Prozesse im Körper können die Hautveränderungen auslösen, ebenso wie Stress oder Hormonschwankungen in Schwangerschaft und Wechseljahren. Überhaupt ist Cellulite hauptsächlich ein Frauenproblem. Denn um Reserven für Schwangerschaften einzulagern, baut der weibliche Körper Fett schneller unter der Haut ein. Dieses Fettgewebe besitzt keine glatte Oberfläche, sondern bündelt sich in kleinen Kammern. Da die weibliche Haut zudem dünner und weniger fest ist als die von Männern, trifft das Fett auf einen geringeren Widerstand – eine ungünstige Kombination.

Daniela Katzenberger ist Cellulite egal
 

Daniela Katzenberger überrascht mit ehrlichem Cellulite-Foto

 

Die vier Säulen für den Anti-Cellulite-Effekt

Zugegeben: Einen Ruck-zuck-Trick gegen die Dellen gibt es nicht – ein wenig Geduld und Überwindung müssen wir aufbringen. Halten wir uns aber an eine Kombination effektiver Maßnahmen, bleibt das Bindegewebe dauerhaft straff.

  1. Hilfe aus der Natur: Seit Jahrzehnten haben sich zwei Salze, entwickelt vom Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898), bewährt. Jetzt wurden Calcium fluoratum (Nr. 1) und Silicea (Nr. 11) erstmalig in einem Produkt kombiniert („Silicea Pentarkan“ von DHU, rezeptfrei, Apotheke). Nummer 1 stärkt das Stützund Bindegewebe, Nummer 11 gilt als Anti-Aging-Wunder. Gemeinsam unterstützen sie den Körper bei der Regeneration und sorgen für Festigkeit und Elastizität – die perfekte Kombination, um Cellulite entgegenzuwirken. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, empfehlen Experten eine Kur: über mehrere Wochen täglich drei Tabletten einnehmen.
  2. Wechselduschen: Ergänzend regen wir mit dieser Maßnahme die Durchblutung der Haut an und sorgen dafür, dass Abbauprodukte aus dem Gewebe geleitet werden. So wird’s gemacht: den Wasserstrahl von den Zehen über den Fußrücken übers Knie bis zur Leiste führen – zuerst mit warmem, dann deutlich kürzer mit kaltem Wasser (dreimal wiederholen).
  3. Sport: Es muss nicht gleich die Hochleistungsvariante sein: Begleitend zur Schüßler-Kur festigt jede Art von Bewegung das Bindegewebe, steigert die Durchblutung, fördert den Stoffwechsel und glättet so die Haut. Ideal sind täglich 30 Minuten Nordic Walking, Joggen oder Schwimmen.
  4. Ausgewogene Ernährung: Experten empfehlen, weniger Fleisch zu essen. Fisch sollte hingegen öfter auf den Tisch kommen, ebenso fettarme Milch und Milchprodukte sowie Hülsenfrüchte. Der Grund: Sie enthalten viele Aminosäuren, die das Bindegewebe festigen. Viel Gemüse und Obst am Tag sind ebenfalls eine Wohltat für die Haut. Vor allem Vitamin C stärkt das Gewebe – besonders viel davon enthalten etwa Zitrusfrüchte, Sanddornbeeren und Acerolakirschen.
 

 

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