Rückblick: So kam es zu dem Skiunfall von Michael Schumacher

InTouch Redaktion
Michael Schumacher - herber Rückschlag
Foto: Getty Images

Der Unfall von Michael Schumacher liegt schon einige Jahre zurück. Die Fans fragen sich vor allem, wie es der Formel 1-Legende geht – bis heute gibt es kaum Informationen darüber.

Durch den schweren Ski-Unfall hat Michael Schumacher ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Danach kam er in ein Krankenhaus – mittlerweile wird er in seinem Anwesen behandelt.

 

Der Unfall von Michael Schumacher

Der Ski-Unfall geschah am 29. Dezember 2013 in den französischen Alpen, wo er gemeinsam mit seinem Sohn Mick und weiteren Begleitern unterwegs war – dort ist er mit dem Kopf mit voller Wucht gegen die Felsen aufgeprallt. Dabei erlitt er schwerste Verletzungen. Ein Begleiter rief sofort den Rettungsdienst. Laut Aufnahmen seiner Helmkamera fuhr er einige Meter neben der Piste – überhöhte Geschwindigkeit hatte er jedoch nicht. Den Felsen hatte er offenbar nicht, da es davor heftig geschneit haben soll. Sein Helm zerbrach bei dem Unglück – dieser rettete ihn vor dem sofortigen Tod.

 

Der Unglücksort

Die Piste war nicht besonders schwierig – dennoch bestehe ein Risiko, da es dort keine Sicherheitsvorkehrungen gebe. Der Tiefschnee-Hang im französischen Ski-Ort Méribe befindet sich unter dem Berg Saulire. Auf einer Pressekonferenz gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass die Pistenmarkierungen in Ordnung waren, kein Fremdverschulden vorliegt und die Skier in einem guten Zustand waren.

 

Nach dem Unfall auf die Intensivstation

Mit einem Helikopter wurde er in ein Krankenhaus gebracht – auf den Weg dorthin kollabierte er jedoch laut der „Bild“-Zeitung und wurde nach einer Notlandung intubiert. Es standen danach mehrere Operationen an und kam danach auf die Intensivstation.

 

Michael Schumacher lag im Koma

Er wurde nach dem Unfall sofort behandelt und in das Universitätsklinikum in Grenoble behandelt. Danach fiel er ins Koma – einige Monate danach soll er jedoch „Momente des Bewusstseins und des Erwachsens“ gezeigt haben. Seine Managerin Sabine Kehm teilte im Juni 2014 mit, dass er nicht mehr im Koma liege. Nachdem er dann das Krankenhaus verlassen hat, begann eine „lange Phase der Rehabilitation“, die er zunächst im Universitätsspital des Kantons Waadt in Lausanne und anschließend zu Hause fortsetzte.

 

Keine neuen Details über den Gesundheitszustand

Es gibt kaum Informationen über seinen Gesundheitszustand – das hat auch einen Grund: „Michael ist eine Person des öffentlichen Lebens, die Öffentlichkeit hat das Recht zu erfahren, dass etwas passiert ist. Wir haben außerdem sehr deutlich gemacht, dass etwas Schwerwiegendes passiert ist. Michael hat jedoch sehr konsequent eine klare Grenze zwischen der öffentlichen Person und der Privatperson gezogen. Das haben die Fans und Medien immer akzeptiert. Die Entscheidung, die Privatsphäre vor der Öffentlichkeit zu schützen, ist in Michaels Interesse getroffen worden. Es ist das Recht der Familie, damit so umzugehen, wie es am besten ist für die Familie“, erklärte seine Managerin damals in einem Statement.

 
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