Claudia Pechstein: Traurige Karriere-Beichte!

InTouch Redaktion

Zum siebten Mal bei den Olympischen Spielen - das hat noch keine Olympionikin vor ihr geschafft: Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (45) ist auch dieses Jahr in Südkorea dabei. Fünf mal Gold, zwei mal Silber und zwei Mal Bronze gewann die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin schon innerhalb ihrer Laufbahn.

Claudia Pechstein
Foto: picture alliance / Sven Simon

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Nun tritt die 45-Jährige erneut an - und fühlt sich sogar fitter als vor vier Jahren in Sotschi.

 

Die weibliche Konkurenz ist zu schwach

Gegenüber der "Bunten" verriet die Sportlerin auch woran das liegt: "Ich laufe im Training mit Männern, die zerren ständig an den Ketten und fordern mich. Wenn ich mal zu schlapp für die letzte Runde bin, dann tritt mir mein Trainer Peter Mueller in den Hintern." Dass sie nicht mit Frauen trainiere liege daran, dass es zu wenig weibliche Konkurenz in Deutschland gäbe. "Es wollen sich nicht mehr so viele quälen, aber das gehört nun mal dazu.", erklärt Claudia.

Außerdem habe sich die Sportlerin auch einen Ernährungsplan erarbeiten lassen. Das veranlasste jedoch nicht sie selbst, sondern ihr Lebensgefährte und Mentaltrainer Matthias Große. "Als ich sie traf, hatte sie zehn Kilo mehr Gewicht drauf.", erzählt der Immobilienkaufman im Interview der "Bunten".

 

Funktionäre wollten ihre Karriere zerstören

Doch am meisten treibe sie ihre innere Wut an, erzählt Claudia. Denn die Eisschnellläuferin wurde aufgrund von erhöhten Blutwerten zwei Jahre wegen Dopingverdachts gesperrt - und verpasste so Olympia 2010. "Ich war suizidgefährdet, hatte kaum mehr Kraft für ein Comeback," erinnert sich die Sportlerin. Und weiter: "Der Ärger über meine Sperre wird nie verfliegen. Diese Aggression habe ich in mir, die bringe ich aufs Eis. Ich will es den Funktionären zeigen, die aufgrund eines einzigen erhöhten Blutwerts meine Karriere zerstören wollten."

Doch etwas Gutes hatte das damalige Chaos auch: sie lernte durch ihre Sperre Matthias kennen, der ihr seine Hilfe anbot. Und darüber sind die beiden sichtlich froh. "Er war mein Retter, mein Held.", erklärt Claudia - denn nur durch ihn habe sie es wieder aufs Eis geschafft.