Clever detoxen: So wird der Körper richtig entgiftet!

InTouch Redaktion
Clever detoxen: So wird der Körper richtig entgiftet!
Tipps und Tricks, wie Detox richtig funktioniert!
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Der Frühling steht vor der Tür. Zeit, mal auszumisten und gründlich zu putzen – auch in unserem Körper! Menschliche Zellen sind in der Lage, sich selbst zu entgiften. Das konnten Zellforscher aus Japan beobachten. Durch ihr Mikroskop sahen sie, wie schädliche Ablagerungen in den Zellen von unsichtbaren Reinigungstruppen kurzerhand beseitigt wurden. Dieser Prozess hält unsere Zellen gesund und leistungsfähig. So unterstützen wir unseren Körper dabei!

 

FASTEN-ZEITEN

Entscheidend ist, dass wir unseren Zellen Ruhe für ihre Reinigungsarbeiten geben. Deswegen sollten wir sie nicht ununterbrochen mit Nahrung befeuern. Das Zauberwort heißt „Intervallfasten“! Wie lange die Ess-Pausen andauern und wann sie stattfinden, hängt von unserer Selbstdisziplin und unserem Alltag ab. Wichtig ist, dass wir an einer Variante zehn Tage dranbleiben.

Die 5+5+14-Variante

Für Einsteiger: jeweils fünf Stunden zwischen den Mahlzeiten – ohne Zwischensnacks! Wer um 8 Uhr frühstückt, isst um 13 Uhr zu Mittag und zwischen 18 und 19 Uhr zu Abend. Danach heißt es durchhalten – 14 Stunden bis zum Frühstück.

Die 8+16-Variante

Eignet sich besonders gut für Frühstücksmuffel: zwei Mahlzeiten am Tag im Abstand von acht Stunden mit anschließendem 16-stündigen Fasten. Am einfachsten ist es, zum Frühstück Kräutertee zu trinken und gegen 11 und 19 Uhr zu essen. Wer ganz hart im Nehmen ist, belässt es bei einer Mahlzeit.

Die 6+1-Variante

Wer mag, kann das Fastenprinzip nach der zehntägigen Detox-Kur auch langfristig in den Alltag einbauen. An sechs Tagen in der Woche wird normal gegessen und dann einen Tag nach dem 8+16-Prinzip gefastet. Noch effektiver: fünf Tage normal, zwei Tage fasten.

 

DER SPEISEPLAN

Nicht nur wann wir während der Kur etwas essen, sondern auch was wir zu uns nehmen, entscheidet über den Entgiftungserfolg.

Zellenputzer auf den Tisch

Eine bestimmte Aminosäure bringt die Zellentgiftung besonders auf Hochtouren – das sogenannte Spermidin. Unser Körper stellt sie selbst her, doch sie ist auch in einer Reihe von Nahrungsmitteln enthalten: in fermentiertem Käse (z. B. Parmesan), Sojabohnen, Weizenkeimen und Zitrusfrüchten. Einfach eines dieser Lebensmittel in jede Mahlzeit einbauen!

Säure raus

Kälte, Bewegungsmangel und ungesundes Essen – das hat unseren Säure-Basen-Haushalt während der Wintermonate belastet. Deshalb sollten wir vermehrt zu Lebensmitteln greifen, die entsäuernd wirken: Kürbiskerne, Olivenöl, Obst (Äpfel, Nektarinen, Bananen), Avocados oder Kräutertee. Auf „saure Nahrungsmittel“ dagegen möglichst verzichten: Milchprodukte, Wurst, Weißmehl, glutenhaltige Produkte.

Genügend trinken

Mindestens 1,5 Liter Wasser oder Kräutertee brauchen unsere Zellen, aber auch unsere Entgiftungsorgane Leber und Niere, um volle Leistung bringen zu können. Auch Kaffee ist okay. Seine Pflanzenstoffe verstärken die Selbstreinigung. Mehr als vier Tassen am Tag sollten es aber nicht sein, sonst kehrt sich der Effekt um.

Detox-Bremse Zucker

Süßigkeiten und Softgetränke bremsen den Detox-Erfolg: Zucker sorgt für Entzündungen und verklebt Eiweiße in den Zellen, die u. a. für eine elastische Haut sorgen. Dieser Zellmüll soll raus und nicht weiter vermehrt werden! Während der Kur deshalb möglichst vom Speiseplan streichen. Achtung: Auch viele Produkte, die als zuckerfrei ausgewiesen sind, enthalten zum Teil Industrie-Zuckerarten (z. B. E 420 oder E 421).

 

DER LIFESTYLE

Damit sich unser Körper auf die Entgiftung konzentrieren kann, sollten wir ihm ideale Rahmenbedingungen schaffen.

Bewegung

Noch wichtiger als sonst: täglich 30 Minuten leicht schweißtreibende Bewegung an der frischen Luft! Das hält den Stoffwechsel der Zellen sowie von Leber und Niere auf Trab.

Power-Entgifter Schlaf

Die Zellregeneration läuft nachts auf Hochtouren, deshalb sind mindestens sieben Stunden Schlaf jetzt besonders wichtig. Zehn Tage lang eine Stunde früher ins Bett!

Meditation

Anspannung macht hungrig und mindert unsere Selbstheilungskräfte. Studien belegen die äußerst entspannende Wirkung von Meditation.