Daniel Küblböck: Eine tragische Entscheidung steht bevor

InTouch Redaktion

Durch "Deutschland sucht den Superstar" wurde Daniel Küblböck im Jahr 2002 bekannt. Sein Leben nahm jetzt ein tragisches Ende: Der Sänger ist von einem Kreuzfahrtschiff gesprungen.

Zwar wurden umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet - gefunden wurde der Sänger aber nicht. Die Suche wurde eingestellt, da es keine Überlebenschancen mehr gibt. 

"Das Wasser ist frostig, die See rau. Chancen auf ein Überleben gibt es dann nur wenige Stunden lang. Deshalb versuchten wir, so viele Einsatzkräfte wie möglich und so schnell wie es geht in Stellung zu bringen, um bei diesem Wettlauf gegen die Zeit überhaupt eine Chance zu haben", sagte der Einsatzleiter in der "Bild". 

 

Daniel Küblböck kann erst in 6 Monaten für tot erklärt werden 

Trotz der dramatischen Umstände wurde Daniel Küblböck nicht für tot erklärt. Das hat auch einen Grund, denn es gilt das Verschollenengesetz. Das bedeutet: Erst nach 6 Monaten kann der Sänger für tot erklärt werden, wenn er bis dahin nicht gefunden wird. 

"Wer bei einer Fahrt auf See, insbesondere infolge Untergangs des Schiffes, verschollen ist, kann für tot erklärt werden, wenn seit dem Untergang des Schiffes oder dem sonstigen die Verschollenheit begründenden Ereignis sechs Monate verstrichen sind", heißt es im Verschollenengesetz. Verschwindet eine Person im Alltag, kann es bis zu 10 Jahren dauern, bis sie für tot erklärt wird. Bei Flugzeugabstürzen gelten 3 Monate. 

 

Suizid-Gedanken? Kreisen deine Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprich mit anderen Menschen darüber. Hier findet ihr Hilfe: Unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 findet ihr kostenfrei Hilfsangebote in vermeintlich auswegslosen Lebenslagen. 

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