Daniel Küblböck: Interview aufgetaucht! Vor seinem Verschwinden sprach er über den Tod

InTouch Redaktion

Seit fast einer Woche wird Daniel Küblböck vermisst. Sprang er etwa freiwillig von der AIDAluna in den eiskalten Atlantik? Jetzt ist ein Interview aufgetaucht, in dem er über den Tod redete...

Daniel Küblböck

Letztes Jahr besuchte Daniel mit einem Freund die "JT Touristik"-Party in Berlin. Auf dem roten Teppich erzählte er gegenüber "Bunte" über seine Reisen und die Gefahren: "Ich glaube heutzutage kann überall was passieren. Leider auch in Deutschland. Das hört sich vielleicht blöd an, aber ich sage immer: Wenn ich dran bin, bin ich dran. Wenn mein Zeitpunkt gekommen ist, dann ist es halt so." Worte, die jetzt eine ganz andere Bedeutung bekommen. Hatte Daniel damals etwa schon eine dunkle Vorahnung?

Daniel Küblböck
 

Daniel Küblböck: Schock-Szenen! Buh-Rufe kurz vor seinem Sprung

 

"Ich schneid mir die Pulsadern auf"

Was genau am Sonntagmorgen an Bord der AIDAluna passierte, ist bis heute unklar. Nach einigen Auseinandersetzungen auf dem Kreuzfahrtschiff soll er in eine Notfallkabine verlegt worden sein. Einige Passagiere erlebten ihn als äußerst aggressiv. "Ich schneid mir die Pulsadern auf", soll er kurz vor seinem Sprung gesagt haben. Seine Kabinen-Nachbarin benachrichtige daraufhin die Rezeption. Doch als ein Mitarbeiter an seiner Tür klopfte, war er bereits in den 9 Grad kalten Atlantik gesprungen. Nach 30 Stunden wurde die Suche nach ihm abgebrochen.

Daniel Küblböck
 

Daniel Küblböck: Jetzt spricht sein Entdecker Thomas M. Stein

 

Hatte Daniel eine Psychose?

Doch warum machte er diesen drastischen Schritt? In einem Facebook-Post berichtete er von Mobbing an seiner Schauspielschule. „Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit Kurzem psychische Probleme, die man wohl am besten mit einer Art Psychose beschreiben kann. Ich kann für mich zu 100 Prozent ausschließen, dass Daniel einen Selbstmord geplant oder vor hatte sein Leben zu beenden. Dies kann er nur in einem Ausnahmezustand getan haben, ohne sich wirklich im Klaren darüber zu sein, was er tut und welche Folgen das haben wird", schrieb sein Vater in einem emotionalen Statement. Günther Küblböck wollte die Reise sogar verhindern. Doch sein Sohn fuhr trotzdem los...

Suizid-Gedanken? Kreisen deine Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprich mit anderen Menschen darüber. Hier findet ihr Hilfe: Unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 findet ihr kostenfrei Hilfsangebote in vermeintlich auswegslosen Lebenslagen. 

 

 

 

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