Daniel Küblböck: Neues Instagram-Profil sorgt für Aufruhe

Es wird immer mysteriöser: Nach den seltsamen Vorgängen auf Daniel Küblböcks Instagram-Profil sorgt nun ein neuer Account für Verwirrung. Stammt er wirklich von dem vermissten Sänger?

Daniel Küblböck
Foto: imago

Kommt seine Familie denn nie zur Ruhe? Zwei Jahre nach Daniel Küblböcks Verschwinden ist das Rätselraten um den Sänger neu entfacht. Zunächst bemerkten Fans, dass Einträge von seinem Instagram-Profil verschwanden. Wer dahintersteckt? Unklar. Wenig später kam heraus, dass Daniel für tot erklärt werden soll - auf Antrag einer ehemaligen Assistentin. Ein Schock für seine Familie. Und nun gibt es erneut unerklärliche Vorgänge...

Ein neues Instagram-Profil unter dem Namen danielkublbockmusic ist aufgetaucht, schickt offenbar Anfragen an Daniels Fans. Auf seinem offiziellen Account ist bereits eine hitzige Diskussion entfacht. Auf dem neuen Profil werden seit wenigen Tagen regelmäßig Fotos von Daniel Küblböck gepostet. Bei genauem Hinsehen fallen jedoch Ungereimtheiten auf: So ist Daniels Nachname falsch geschrieben, und auch der Link zu seiner Homepage ist fehlerhaft. Es handelt sich also offenbar um eine Fan-Seite oder einen Trittbrettfahrer. Dennoch wollen viele Fans die Hoffnung nicht ganz aufgeben, dass es sich womöglich doch um ein Lebenszeichen ihres Idols handelt.

Daniel Küblböcks Familie setzt sich per Anwalt zur Wehr

Für seine Familie dürfte es nicht leicht zu ertragen sein, dass anonyme Personen im Internet vermeintlich als Daniel Küblböck posten. Seine Angehörigen machen derzeit ohnehin schon viel durch. So reagierte Vater Günther Küblböck vollkommen fassungslos als er erfuhr, dass Daniel für tot erklärt werden soll. Denn der Antrag beim Amtsgericht stammt nicht von ihm. Statt in Frieden um seinen vermissten Sohn zu trauern, müssen nun Anwälte eingeschaltet werden.

„Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) – Abteilung für Verschollenheitssachen – zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann“, heißt es in dem Aufgebot des Passauer Gerichts. Etwas mehr als zwei Jahre wären dann seit dem Verschwinden von Daniel Küblböck vergangen. Noch bevor die Frist abgelaufen ist, setzt Günther Küblböck nun alles daran, das Verfahren zu stoppen. Es sei nur ein entfernter Bekannter, der das Verfahren beantragt hat, was laut Gesetz gar nicht möglich sei. Laut Amtsgericht wäre der Antrag rechtskräftig. Ein herber Rückschlag für Günther Küblböck. Denn dieser erneute Wirbel um seinen Sohn reißt die Wunden wieder auf. Dabei kehrte bei ihm erst vor Monaten ein Gefühl von Normalität zurück.

Ob das Amtsgericht sich doch vom Wunsch des Vaters beeinflussen lässt, ist unklar. Eines ist jedoch sicher: Die Familie von Daniel ist einfach noch nicht bereit, das letzte Fünkchen Hoffnung für immer aufzugeben.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.