Daniel Küblböck: Schädelbruch vor seinem Verschwinden!

Vor sechs Monaten ist Daniel Küblböck von Bord der AIDAluna gesprungen. War es Absicht oder ein Unfall? Nun enthüllt auch noch sein Vater überraschende Neuigkeiten.

Daniel Küblböck
Daniel Küblböck Foto: Getty Images

Was für eine Tragödie! Im September verschwand Daniel Küblböck spurlos von der AIDAluna. Letzten Samstag durfte er nach sechs Monaten von seinem Vater Günther Küblböck für tot erklärt werden. Doch warum genau er von Bord sprang, ist bis heute nicht geklärt.

Elke Schumann: "Daniel ist niemals freiwillig gesprungen"

Nur wenige wussten wie es dem Entertainer vor seinem Tod wirklich ging. Eine von ihnen war Elke Schumann. Zehn Jahre lang waren die beiden gut befreundet. Sie ist sich sicher, dass Daniel sich nicht umbringen wollte. "Er ist niemals freiwillig gesprungen. Dafür hat Daniel viel zu gerne gelebt", sagte sie jetzt im Interview mit "Exclusiv". "Eine Woche, zwei Wochen vor der Kreuzfahrt hat Daniel mich freudestrahlend angerufen und mich darüber informiert, dass er nach der Kreuzfahrt sich als Frau umoperieren lassen möchte."

War eine Psychose der Grund für Daniels Sprung?

Sie glaubt, dass eine Psychose, ausgelöst durch die Hormone, der Grund gewesen sei. "Die Einnahme der Hormone hat seine Persönlichkeit zeitweise komplett verändert." Ob Elke mit ihrer Einschätzung wirklich richtig liegt? Unklar. Ganz abwegig ist der Gedanke allerdings nicht. Bereist Daniels Vater äußerte bei "2018! Menschen, Bilder, Emotionen" in Dezember den Verdacht. "Daniel war ein sehr positiver Mensch, immer voller Tatendrang. Hatte Ziele vor Augen. Er hat das Leben geliebt", stellt Günther Küblböck klar. "Ich bin mir sicher, dass das in einer Psychose passiert ist und er nicht wusste, was er da tat. Er hat das nicht geplant."

Daniel Küblböck hatte einen Schädelbruch

Auch verrät Daniel Küblböcks Vater erstmals gegen über "Bild", dass sich sein Sohn vor seinem Verschwinden auf Mallorca einen Schädelbruch zugezogen habe. Bei einer Streiterei soll Daniel einen heftigen Schlag auf den Kopf bekommen haben. Nach der OP sei er verändert gewesen. "Es war nur so, dass er danach sporadisch nachts anrief und verwirrt sprach. Ich dachte, er hätte vielleicht was getrunken. Danach war er auch wieder normal“, zitiert das Blatt den 54-Jährigen.

In der Zeit vor seiner verhängnisvollen Reise mit der AIDAluna sei dieses Verhalten extremer geworden. "Er hat viele verwirrende Sachen geredet. Auch mit der Frauenrolle, die plötzlich aufkam." Ob es einen Zusammenhang zwischen der Kopfverletzung und dem Sprung von dem Kreuzfahrtschiff gibt, kann letztlich jedoch nicht bewiesen werden.

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