Daniel Küblböck: Vor seinem Sprung hatte er Streit mit einem Barkeeper

Was passierte wirklich, bevor Daniel Küblböck von der Bord der AIDAluna sprang? Jetzt berichten Passagiere von einem Streit mit einem Barkeeper...

Daniel Küblböck
Foto: Instagram/ daniel_kaiserkueblboeck

Das Kreuzfahrtschiff ist mittlerweile im kanadischen Halifax angekommen. Zum ersten Mal durften die Passagiere nach dem Unglück wieder an Land gehen. RTL sprach mit einigen Augenzeugen. "Sie haben uns von vielen verschiedenen Gerüchten erzählt, die an Bord kursieren. Angeblich soll Daniel schon vor ein paar Tagen einen Streit mit einem Barkeeper gehabt haben, weil er sich wohl ungerecht behandelt gefühlt hat", berichtete Reporterin Michelle Settke.

 

Immer wieder Ärger an Bord

Auch "Guten Morgen Deutschland"-Reise-Experten Ralf Benkö erlangte nach seiner Recherche ähnliche Erkenntnisse: "Offenbar hat es Augenzeugen gegeben, die generell das gesehen haben, dass es da ein Problem gab. Dass er wohl sehr aufgeregt war. Vielleicht verletzt war. Und dass er außer sich war. Das muss wirklich Aufsehen erregt haben." Eine Passagierin bestätigte RTL, dass Daniel an Bord etwas Tiefgehendes bedrückt haben soll. In den letzten Tagen wirkte er "sehr, sehr einsam".

Daniel Küblböck
 

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Daniel musste in eine Notfallkabine

Doch war der Streit dem Barkeeper wirklich der ausschlaggebende Grund für Daniels Selbstmord? Unklar. Fakt ist: Wenige Stunden vor seinem Sprung wurde Daniel in eine Notfallkabine verlegt. Diese Kabine ist "Problempassagieren" vorbehalten und liegt näher am Crewbereich, damit diese schneller reagieren könne, wenn es darin zu Randale und Lärm kommen sollte. Während der Reise zeigte sich Daniel immer wieder in Frauenklamotten - und wollte sich als Lana ansprechen lassen. 

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